Mandy ist Heidi Klums Laufsteg-Queen
19.05.2009 | 17:47 Uhr 2009-05-19T17:47:00+0200Witten. Mandy aus Witten hat schon früh in der heimischen Diele trainiert, wie ein Model zu laufen. Heute entscheidet sich, ob sie ins Finale von "Germany's next Topmodel" am Donnerstag kommt.
Die heimische Diele funktionierte sie kurzerhand zum Laufsteg um. „Wir haben zu Hause einen langen, geraden Flur, den ich immer hoch und runter gestöckelt bin”, sagt Mandy. Land und Leute hat die 18-jährige Topmodel-Anwärterin der Castingshow Germany's next Topmodel (Pro 7, 20.15 Uhr) schon im zarten Alter von 12 Jahren verrückt gemacht und fleißig an ihrem Gang und Gesichtsausdruck gefeilt.
„Ich habe meine Familie und Freunde oft genervt, weil ich sie häufig gefragt habe, ob sie zuschauen, wie ich den Flur entlang gehe und mir ehrlich sagen, wie das aussieht”, sagt Mandy. Doch auch wenn die kritischen Augen der vertrauten Personen nicht auf sie schauten, wusste sich die Wittenerin zu helfen. „Dann habe ich mich eben selbst gefilmt und die Videos analysiert.”
Seit sie im Alter von zwölf Jahren das erste Mal im Fernsehen eine Modenschau mit Heidi Klum und Claudia Schiffer gesehen hat, weiß Mandy, dass sie als Model arbeiten möchte. Jede Staffel von „Germany's next Topmodel” hat sie verfolgt. „Ich habe immer genau zugehört, was Bruce Darnell in den ersten Shows für Tipps zum Laufen gab, habe mir meine hohen Schuhe angezogen und bin im Flur losgelaufen.” Auch durch Modezeitschriften blättert Mandy früh, schaut sich von den Models Gesichtsausdrücke und Posen ab und beschließt: „Wenn du 16 Jahre alt bist, bewirbst du dich bei Germany's next Topmodel.”
Verrückte Chaotin
Gesagt, getan. Für die Show unterbricht Mandy ihr Fachabitur in Wirtschaft und Verwaltung in Bochum. Die Aussicht auf das viele Reisen als Model reizt sie mehr. „Außerdem ist man als Model von vielen Menschen umgeben, und man kann in verschiedene Rollen schlüpfen. So bin ich auch mal ein Vamp und nicht immer Mandy.” Doch wie ist Mandy denn eigentlich? Sie lacht. „Lustig, tollpatschig, chaotisch, verrückt und, wenn mir etwas am Herzen liegt, sensibel.” In ihrer Freizeit geht Mandy gerne reiten oder mit Freunden ins Kino. „Ich bin aber auch immer für einen Abend Zuhause vor dem Fernseher zu haben.”
Ob Mandy ins Finale einzieht, wird Heidi Klum heute Abend verkünden. Mandy erinnert sich noch gut an ihre erste Begegnung mit dem Topmodel. „Ich dachte: Oh Gott, pass genau auf, dass du nichts Falsches sagst und zeig bloß nicht, wie verrückt du bist. Aber: Heidi ist zwar ein echtes Topmodel, doch auch nur ein Mensch - und genauso möchte sie auch behandelt werden.”
18:09
Arme Mandy!
Ess mal son bissken,
sonst wirst Du genau so hässlich dürr wie die Klum.
17:46
Warum geben Deutsche ihren Kindern möchte-gern-Englische Namen?
Keine eigene Kultur?
Da ist ja Elfriede oder Lieselotte noch besser als Mandy.