„Läppisch“, „kleingeistig“: Til Schweigers bissige Reaktion auf Titelseiten-Diss der „Hamburger Morgenpost“

Til Schweiger vs. „Hamburger Morgenpost“ – Der Streit ums Leitungswasser geht in eine neue Runde.
Til Schweiger vs. „Hamburger Morgenpost“ – Der Streit ums Leitungswasser geht in eine neue Runde.
Foto: Hein Hartmann / imago/Future Image
  • Die Mopo musste eine Gegendarstellung zum Leitungswasser-Streit abdrucken
  • Das Blatt ließ diese nicht unkommentiert
  • Nun reagiert auch Til Schweiger darauf

Hamburg.  Der Streit um Til Schweigers teures Leitungswasser geht in eine neue Runde. Die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo) hatte sich ausführlich über „Hamburgs teuerstes Leitungswasser“ – ein Liter für 4,20 Euro – in Schweigers Restaurant Barefood Deli ausgelassen. Der Schauspieler rechtfertigte den Preis im „Stern“ mit der speziellen Aufbereitung, Verfeinerung und Abfüllung des Wassers. Von der Zeitung forderte er eine Gegendarstellung. Die folgte nun. Der Zoff ist damit aber noch lange nicht beigelegt.

Denn die Zeitung ließ die Gegendarstellung nicht unkommentiert stehen. Zu Schweigers Zeilen auf der Titelseite „Ich verkaufe nicht das teuerste Leitungswasser Hamburgs“, schrieben sie: „Sie haben recht. Sie verkaufen in Ihrem Restaurant nicht Hamburgs teuerstes Leitungswasser. Sie verlangen nur 4,20 Euro für einen Liter Wasser aus dem Hahn, der eigentlich 0,4 Cent kostet. Aber immerhin: Nach unserer Berichterstattung haben Sie Ihre Speisekarte um den Hinweis ergänzt: ,Fein gefiltertes Hamburger Trinkwasser’. Das ist schon mal ein Fortschritt.“

Schweiger kritisiert die Zeitung

Der Schauspieler hatte bereits in seinem früheren „Stern“-Statement angegeben, dass in anderen Lokalen das kühle Nass aus dem Hahn sogar noch teurer verkauft würde. Demnach liege der Preis in einigen vergleichbaren Hamburger Restaurants zwischen „vier und sieben Euro pro Flasche“.

Die Aktion kam bei vielen Lesern jedoch nicht so gut an. Auf der Facebook-Seite der Mopo kritisierten viele das Vorgehen. Und auch Schweiger selbst ließ den Kommentar zur Gegendarstellung natürlich nicht unkommentiert. „Was für ein schöner Tag! Die Hamburger Morgenpost musste eine gerichtlich verfügte Gegendarstellung zu ihrer dämlichen Watergate-Geschichte abdrucken! Nicht auf Seite 7, sondern auf der Titelseite! Grosse Freude! Das macht Spass! Die wird auch nicht getrübt durch den beigefügten läppischen, kleingeistigen Kommentar dazu“, schrieb der Filmemacher auf Facebook zu einem Bild von Herbert, dem zuvor entlaufenen Kater von Tochter Lilli.

Facebook-Post endet versöhnlich

Für ihn sei es eine Genugtuung, dass nun jeder mitbekäme, dass in der Zeitung die Unwahrheit geschrieben wurde. „Das ist kein Journalismus, das ist einfach nur armseligst“, schrieb er weiter.

Eine positive Meldung verpackte der Schauspieler übrigens auch noch in seinem Post: Der vermisste Kater Herbert ist wieder da. (jei)

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