Lästereien beim "Bachelor" und Fremdschämen zur Tanzeinlage

"Don't Cha?!": Zur "Nacht der Rosen" hatten einige Kandidatinnen eine Tanz-Performance für den "Bachelor" einstudiert.
"Don't Cha?!": Zur "Nacht der Rosen" hatten einige Kandidatinnen eine Tanz-Performance für den "Bachelor" einstudiert.
Foto: RTL
Was wir bereits wissen
Bachelor Leonard hatte wieder viele Rosen zu vergeben. Zuvor standen aber die ersten Dates an – und auch die ersten Zicken-Kriege.

Berlin.. Sie kreischen, sie keifen, sie flirten. Noch 17 Frauen hatten in der zweiten Folge von „Der Bachelor“ die Chance, Leonard von sich zu überzeugen – gerne auch mit vollem Körpereinsatz. Es fing alles schon gut an: Überraschungsbesuch vom Junggesellen in der Villa der Mädels. Und – was für ein Zufall – einen Großteil der Damen erwischte Leonard prompt beim Sonnenbaden im Bikini. Aber damit waren zumindest einige der Kandidatinnen schon bestens für den Tag gerüstet. Für sieben von ihnen ging es nämlich auf eine Jacht.

An Bord tauten sogar die schüchternen Kandidatinnen Cindy und Daniela auf. Ausgelassen im Bikini tanzten sie gemeinsam mit den anderen Damen an Deck mit dem Single-Mann – eindeutig der Fremdschämmoment der Sendung. Zumindest bis zur Nacht der Rosen ...

Überzeugen konnte dabei vor allem Denise. Sie sicherte sich das erste Einzeldate. Für die Berlinerin ging es mit Leonard zum romantischen Dinner auf ein historisches Stelzenhaus mitten im Meer. Mehr als tiefe Blicke wurden dem Zuschauer aber nicht geboten. Die Küsse spart sich Leonard offensichtlich noch auf.

Marisa katapultierte sich ins Aus

Am nächsten Tag ging es für die zehn Damen, die zuvor leer ausgingen, ab zum Speeddating. Dort hatte jede Frau fünf Minuten Gesprächszeit mit dem Bachelor. Marisa nutzte ihre für eine ziemlich direkte Ansage: Leonard sei zwar optisch anziehend, aber dass er so viel von seiner Ex reden würde, mache ihn unattraktiv. Das hatte gesessen. Dass dann auch noch Leonards Tochter zur Sprache kam, machte die Sache nicht besser. Von so viel Offenheit war der 30-Jährige überfordert. Marisa katapultierte sich damit selbst ins Aus – eine Rose gab es am Ende nicht.

Und während sich die Damen auf den verschiedenen Dates vergnügten, nutzten die Verbliebenen in der Villa die Zeit, um ordentlich über ihre Konkurrentinnen zu lästern. Begehrteste Objekte: Sandra und Saskia. Wobei die beiden eigentlich am liebsten gegeneinander gifteten. Saskia hatte vor allem eine Mission: den Bachelor vor Kinderhasserin Sandra warnen – natürlich ganz uneigennützig, ist doch klar. Und wie klappt das besser, als dem Angebeteten ganz direkt zu sagen, wie eine Person wirklich tickt. Petzen hat schließlich auch schon in der Grundschule ganz wunderbar funktioniert. Perfekte Gelegenheit dafür: die Nacht der Rosen.

Weitere Chance für Saskia und Sandra

Nur leider hatte Saskia die Rechnung ohne Sandra gemacht. Die kam ihr nämlich zuvor und erzählte dem Hahn im Korb schnell selbst, wie geschockt sie von seinem Kindergeständnis aus der ersten Folge war. Für Saskia aber kein Grund, sich von ihrem Plan abbringen zu lassen. Sie legte mit ihrer Geschichte nach. Und der Bachelor? Der will beiden Frauen eine weitere Woche auf den Zahn fühlen – Saskia am liebsten ganz genau. Ihr versprach er nach der Rosenvergabe das nächste Einzeldate. Die Rechnung hatte sie allerdings ohne Konkurrentin Leonie gemacht. Die zog ihren Joker aus der ersten Folge – die weiße Rose – und tauschte sich so in das Date hinein. Die Schadenfreude stand den restlichen Kandidatinnen ins Gesicht geschrieben. Saskia avanciert zur Persona non grata – und wird es ohne Freundin Marisa in der Villa schwer haben.

Bachelor Sich möglichst von ihrer besten Seite präsentieren wollten in der Nacht der Rosen auch noch andere. Sie griffen aber statt zu fiesen Worten lieber zu kreativen Maßnahmen. Mutig schnappte sich Franzi den Bachelor und legte für ihn zusammen mit einigen anderen Frauen eine Tanz- und Gesangsperformance hin. Ob das wohl für den Recall von „Deutschland sucht den Superstar“ gereicht hätte? Eindeutig der zweite Fremdschämmoment der Sendung

Von Leonard wurde Franzis Mut allerdings mit einer Rose honoriert. Da hatte sich das Theater ja immerhin gelohnt. Für drei andere Damen hatte es hingegen nicht gereicht. Neben Marisa gingen auch Dominique und Romina leer aus.