Król und Kunzendorf - ein Tatort-Team mit Durchblick
18.11.2011 | 17:09 Uhr 2011-11-18T17:09:00+0100
. Eine spannende, wandlungsreiche Geschichte, dazu schön schräge Dialoge von den Kommissaren: Der zweite „Tatort“ mit Joachim Król und Nina Kunzendorf kommt erfrischend unkonventionell daher. „Der Tote im Nachtzug“ läuft am Sonntag, 20. November, in der ARD.
„Haben Sie Ihnen in der Reha die Zunge rausoperiert?“ Hauptkommissarin Conny Mey (Nina Kunzendorf) tapert, leicht entnervt und ebenso dünn bekleidet, hinter Frank Steier (Joachim Król) her. „Wo ist denn Ihre Hose?“, brummelt der Eigenbrötler in Richtung seiner lediglich mit Turnschuhen und einem Polizei-Anorak am Tatort erschienenen Kollegin.
In seinem zweiten Frankfurter Fall trifft sich das ungleiche Tatort-Team auf einem Abstellgleis am Hauptbahnhof. „Der Tote im Nachtzug“, Sonntag, 20.15 Uhr, ARD, muss identifiziert, sein Mörder dingfest gemacht werden.
Schön schräge Dialoge
Der erste Fall des Frankfurter Teams „Eine bessere Welt“ wurde nicht nur von der Kritik hochgelobt. Auch die Fernsehzuschauer zeigten sich fasziniert von der Premiere: 8,73 Millionen wollten das Debüt am 8. Mai 2011 sehen, und blieben bis zur letzten Minute dabei.
Schon der erste Dialog der beiden Hauptdarsteller lässt aufhorchen. Das Schöne daran: Es bleibt kein singuläres Erlebnis. Es geht schräg weiter. Drehbuchautor und Regisseur Lars Kraume, der bereits für die Premiere des Ermittlerteams verantwortlich war, hat eine durchaus spannende, wandlungsreiche Geschichte geschrieben. Die Vorlage bildete ein authentischer Fall aus dem Buch „Auf der Spur des Bösen“ des Kriminalkommissars und Tatort-Analytikers Axel Petermann. Das Böse glauben Mey und Steier schnell entdeckt zu haben. Denn als die Polizei am Tatort eintrifft, flüchtet ein Mann. Ein alter Kumpel des Toten, wie sich bald herausstellt, der Pole Stanislav Kilic (Jevgenij Sitochin). Die beiden kennen sich aus Afghanistan, wo der Tote krumme Geschäfte mit Penizillin eingefädelt hat und letztendlich unrühmlich aus der Bundeswehr entlassen wurde. Doch die Nachforschungen über Kilic bringen nichts, und plötzlich beanspruchen die Feldjäger unter dem Kommando von Militärpolizist Thomson (Benno Fürmann) die Federführung.
Erfrischend unkonventionell kommt dieser Tatort daher, mit einem Kommissar, der schon mal neben seiner leeren Weinflasche im Büro einschläft. Mit einer Kommissarin, die über ihren One-Night-Stand aus Ermittlungszwecken kecke Sprüche loslässt. Und einem Ende, das man einem braven deutschen Beamten im Staatsdienst nun wirklich nicht zutraut.
13:50
Mir gefällt die Kommissarin gar nicht. Wie si ein ihrer , wie ich finde, geschmacklosen, strassbesetzten weißen Jeansjacke und Westernstiefelchen durch Frankfurt stakst...sehr passend für die Gegend durch die sie da ging.
08:06
jetzt wird schon in den öffentlich rechtlichen gezeigt,wie man eine Versicherung
beschei... kann. Super ARD ,un dafür muss ich noch GEZ zahlen.
18:57
ja die guten alten Tatorte aus den 70ern - toll... damals musste ein Kommissar noch kombinieren und nicht nur einfach ein DNS-Test abwarten.
Aber dieser Tatort war auch gut... gut die alberne Feldjäger-Nummer und MAD hätte man ruhig weglassen können, das war mal wieder der langweilige Griff "der übermächtige und allwissende Staat im Staate"
gerade jetzt sieht man ja, wie dilettantisch unsere Geheimdienste arbeiten (Naziterror)
15:51
Sorry - Król heißt der gute Mann ! Er ist so ein Klassetyp, da muss auch der Name stimmen ;-))
15:48
Hat mir gut gefallen der Tatort aus Frankfurt ! Joachim Kroll und Nina Kunzendorf sind zwar sehr unterschiedliche Charaktere. Aber vielleicht gerade deshalb so interessant. Freue mich auf weitere Folgen mit den beiden und habe die Dialoge im übrigen auch problemlos mitbekommen...
12:11
Haben wir es an den Ohren oder was ... Warum gibt es bei den Tatortfilmen meistens eine Geräuschkulisse, die es schwer macht, den Dialogen zu folgen ? Wir schalten manchmal schon den Videotext ein, als ob wir hörgeschädigt sind, dann kann man wenigstens ablesen, was die Kameraden da so sagen. Und die Musik, ist das überhaupt Musik oder einfach Rumgeklimpere oder Rumgezupfe ?! Wir haben den Eindruck, dass die sogenannten "Musikproduzenten" auch einen Teil unserer GEZ-Gebühren abhaben wollen, und komme, was wolle, Beschallung produziert wird, um eine Daseinsberechtigung zu haben. Es ist schlimm !
Der Tatort gestern fanden wir amüsant, mal was anderes, das Ermittlerteam sympathisch. Auch wenn wir mit Mühe und höchster Konzentration nur 70 Prozent der
Dialogen mitgekriegt haben.
Auc
22:21
Filmmusik.
19:53
Ich möchte den Kommissar Haferkamp zurück. Zudem seinen Assistenten Kreutzer.
Der letztere gespielt vom Vater des Martin Semmelrogge. Ja, das waren noch Zeiten, jedesmal, wenn das Dritte sich erbarmt, Wiederholungen zu zeigen, erfreue ich mich an dem Lokalkolorit Essens der 70er Jahre.