Krimi-Tipps am Sonntag

Im Ersten fragen sich die Dortmunder "Tatort"-Ermittler, wer den Anführer der örtlichen Neonazi-Szene auf dem Gewissen hat. Auf ZDFneo kommt bei "Rosa Roth" ein Medizinstudent und Kleindealer ums Leben und im Anschluss wirft bei "Spuren des Bösen" ein Selbstmörder Fragen auf.


20:15 Uhr, Das Erste, Tatort: Hydra


Die Dortmunder Kommissare suchen den Mörder von Kai Fischer, der als Kopf der örtlichen Neonazi-Szene galt. Dessen hochschwangere Frau Tanja ist sich sicher, dass Jedida Steinmann (Valerie Koch), die Leiterin einer Beratungsstelle gegen rechte Gewalt, hinter der Tat steckt. Ein Motiv hätte sie gehabt: Auch ihr Mann war das Opfer eines Mordanschlags geworden. Dringend tatverdächtig war damals Kai Fischer. Doch die Indizien hatten für eine Überführung nicht ausgereicht.


20:15 Uhr, ZDFneo, Rosa Roth: Freundeskreis


Eduard Graf-Dittmann (Martin Feifel), seine Frau Caroline (Lisa Martinek) und deren gemeinsame Freundin Alice Grönfeldt (Catherine Flemming) sind erfolgreiche Gynäkologen. Alice ist mit dem prominenten Meeresbiologen Albert Moßberg (Friedrich Karl Praetorius) liiert. Was Moßberg jedoch nicht ahnt, aber bald schmerzhaft zu spüren bekommen wird: Alice teilt mit Caroline und Eduard ein dunkles Geheimnis. Das wäre wohl auch für immer eins geblieben, wenn nicht Medizinstudent und Kleindealer Roberto Cessini in einem Berliner Hinterhof ein gewaltsames Ende gefunden hätte.


21:45 Uhr, ZDFneo, Spuren des Bösen: Racheengel


Ein verzweifelter junger Mann, Sebastian Ulmer (Florian Teichtmeister), flüchtet, von der Polizei verfolgt, durch die Wiener Innenstadt. In einer Buchhandlung bringt er Geiseln in seine Gewalt, unter ihnen Richard Brock (Heino Ferch). Brock versucht Ulmer zur Aufgabe zu überreden, doch dieser nimmt sich, der Ausweglosigkeit seiner Situation bewusst, das Leben. Getrieben von Schuldgefühlen, versucht Brock der Ursache des Dramas auf die Spur zu kommen.


23:15 Uhr, SWR, Tatort: Mitternacht oder kurz danach


Kurt Homberg (Mathias Ponnier), ein sehr erfolgreicher Modemaler und Regine (Verenice Rudolph), seit zehn Jahren mit ihm verheiratet und "nur für ihn da", geben eine kleine Party. Außer wichtigen Leuten aus der Kunstszene kommt auch Manfred Enders (Otto Sander), ein hervorragender, aber erfolgloser Maler. Obwohl völlig verschieden, sind Kurt und Manfred seit Jahren befreundet. Doch schon nach kurzer Zeit brechen Konflikte auf. Regine will Kurt verlassen. Manfred beneidet Kurt um seinen Erfolg. Kurt beneidet und hasst Manfred wegen seiner Unbestechlichkeit und Ehrlichkeit. Kurt wirft seine Gäste hinaus. Am nächsten Morgen wird er erschlagen aufgefunden.