Keine digitale Dominanz
27.08.2007 | 00:58 Uhr 2007-08-27T00:58:16+0200Günther Oettinger fordert Grenzen für ARD und ZDF
Hamburg. Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) will die Expansionspläne der Öffentlich-Rechtlichen bei digitalen Angeboten klar begrenzen. Es dürfe nicht zu einer Dominanz von ARD und ZDF kommen, sagte der Koordinator der Medienpolitik der unionsgeführten Länder dem Online-Magazin der Zeitschrift "stern". Außerdem dürften die Öffentlich-Rechtlichen das Budget für die Digitalangebote nicht nach Belieben ausweiten, betonte der CDU-Politiker.
Die von RTL vorgetragene Befürchtung, dass ein öffentlich-rechtlicher Nachrichtenkanal Arbeitsplätze bei n-tv gefährden könne, nehme er "sehr ernst". Der Ministerpräsident forderte zugleich Beschränkungen beim Online-Angebot von ARD und ZDF. Es sollte "in erster Linie programmbegleitend sein", sagte er. "Ein volles Online-Programm kann nicht akzeptiert werden."
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