Katja Riemann wird in der ARD zur Radiomoderatorin

Katja Riemanns Film "Emma nach Mitternacht: Der Wolf und die sieben Geiseln" hat beim SWR-Sommerfestival in Mainz am 9. Juli Premiere.
Katja Riemanns Film "Emma nach Mitternacht: Der Wolf und die sieben Geiseln" hat beim SWR-Sommerfestival in Mainz am 9. Juli Premiere.
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Was wir bereits wissen
Katja Riemann spielt in der neuen ARD-Reihe "Emma nach Mitternacht" eine nächtliche Radiomoderatorin und Psychologin. Und das Erste plant noch mehr.

Mainz.. Katja Riemann (51) wird in der neuen ARD-Filmreihe "Emma nach Mitternacht" zur nächtlichen Radiomoderatorin und Psychologin. In der ersten Folge, die das Erste am 2. September zeigt, ist sie gleich als Krisenmanagerin im Einsatz: Am Hörertelefon ist Ben Becker als Geiselnehmer. Der Film Emma nach Mitternacht: "Der Wolf und die sieben Geiseln" hat beim SWR-Sommerfestival in Mainz am 9. Juli Premiere - mit Riemann und Becker, kündigte der Intendant des Südwestrundfunks (SWR), Peter Boudgoust, am Donnerstag in Mainz an.

Neben der neuen Reihe plant das Erste noch weitere Projekte:

Neue Vorabendserie: Neu ab 15. September im Ersten ist die achtteilige Serie "Huck", in der Patrick von Blume als Privatdetektiv Huck in Stuttgart-Bad Cannstatt seine Fälle löst.

Themenwoche: Für die ARD-Themenwoche "Heimat" vom 4. bis 10. Oktober ist nach SWR-Angaben ein ungewöhnlicher Auftakt im Ersten geplant: eine zwölfstündige Doku, bei der 100 Menschen an 82 Standorten einen Tag lang begleitet wurden.

Jugendkanal: Das neue Jugendangebot von ARD und ZDF im Internet könnte nach Ansicht des SWR-Intendanten frühestens Mitte 2016 starten. "Man kann ohne Übertreibung sagen, dass wir uns ein Stück weit neu erfinden müsse", sagte Boudgoust. Die Kosten lägen bei knapp 44 Millionen Euro, von denen der SWR zwei Drittel und das ZDF ein Drittel zahlt. Damit blieben die Öffentlich-Rechtlichen etwas unter der angepeilten Marke von 45 Millionen Euro.

Geschäftsführer Florian Hager hält das Projekt für notwendig, um die 14- bis 29-Jährigen überhaupt noch für die Öffentlich-Rechtlichen zu erreichen: "Wir haben keine Inhalte, die in dieser Zielgruppe funktionieren." Derzeit werde experimentiert. Geplant seien Informationen, Wissen, Service, Musik, Comedy, Webserien und Sport. Die Verwaltung des neuen Angebots wird in Mainz sitzen. (dpa)