Jury-Mitglied Moses Pelham kann Kritik selbst nicht gut vertragen
2012-08-26T09:42:52+0200
Der Rapper in der Jury ist Moses Pelham. Er kritisiert jetzt „X Factor“-Sänger und neuerdings auch -Bands, Kritik von anderen kann der bullige Typ nicht gut ab. Wer sich über ihn im Fernsehen lustig macht, bekommt Stress; Stefan Raab bekam Schläge auf die Nase.
Aber, so liest man, Moses Pelham soll nachdenklicher und ruhiger geworden sein. Um die Jury mit den Worten von Vox zusammenzufassen: „Diese Vier stehen für geballte Kompetenz und jahrelangen Erfolg.“
Sarah Connor ist „gaga“ im Kopf
Polarisieren könnte in den kommenden „X Factor“-Wochen die Schülerin Enya Maria Jost. Die 16-Jährige räkelt sich, streichelt sich und tänzelt in „Pornoschuhen“ (O-Ton Melissa Heiduk) über die Bühne. Ihre Vorbilder sind Lady Gaga und Britney Spears .
Jurorin Sarah Connor bestätigt, dass ihr vom Auftritt schon ganz „gaga“ im Kopf sei - vor Begeisterung. Denn das junge Mädchen aus Rüdesheim singt selbstbewusst Katy Perrys Song „Peacock“, einen Song, der wegen seiner schlüpfrigen Doppeldeutigkeit von einem Album verbannt wurde. Enyas Oma drückt fleißig Däumchen. Weiß sie, was ihre Enkelin vor einem Millionenpublikum präsentiert?
Bei „X Factor“ haben Models nicht automatisch eine Chance
Der Auftritt des Schweizer Schönlings Colin Besserer (25) zeigt etwas platt: Bei „X Factor“ haben Models nicht automatisch eine Chance weiterzukommen. Dieses halbsubtile „Wir-sind-die-bessere-Castingshow“-Gehabe nimmt etwas viel Platz ein. Da hätte lieber noch ein guter Kandidat gezeigt werden können.
Andrew Steven Fischer (21) aus Hechingen ist ein guter Kandidat. Beinahe beiläufig erwähnt er seine Tics. Er hat Tourette. „Sobald ich aber auf der Bühne stehe, habe ich keine Tics mehr“, sagt der technische Zeichner.
Die Macher von „ Das Supertalent“ und „Deutschland sucht den Superstar“ hätten – der Quote zur Liebe – einem solchen Kandidaten einen Leidensweg konstruiert und statt einer mitfiebernden Freundin im Backstage-Bereich eine heulende Mutter gezeigt, die zu Hause auf ihrer Couch vom Mobbing damals in der Schule berichtet und dabei Tränen und Mascara abwischt.
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09:57
Au weia, wer durfte denn hier seiner "peppigen" Schreibwut freien Lauf lassen? Werner Schulze-Erdel war ähnlich peinlich wie X Factor und dieses Geschreibsel.