Schönheitsideale
Germany's Next Beinahe- Topmodels bleiben mager
06.10.2009 | 14:43 Uhr 2009-10-06T14:43:00+0200
Essen. Mager oder rund - das ist die Frage hier. Während die Frauenzeitschrift "Brigitte" auf Models mit weiblichen Rundungen setzt, hält sich ProSieben auch fürderhin an klapperdürre junge Damen und richtet eine Model-WG ein - mit gescheiterten "Topmodel"-Kandidatinnen.
Schluss mit den Mager-Models – das soll zumindest für die Hamburger Frauenzeitschrift „Brigitte“ gelten. Laut „Spiegel” will das zum Gruner + Jahr-Verlag gehörende Blatt ab 2010 bei der Produktion ihrer Fotostrecken auf Profi-Models verzichten. Stattdessen sollen Frauen aus dem Alltag dargestellt werden, die neue Moden in den Größen ihrer Leserinnen tragen.
Die „Brigitte”-Chefredakteure Andreas Lebert und Brigitte Huber sprachen von einer Revolution für die Branche der Frauenmagazine. Sie glauben, dass ihre Leserinnen Frauen sehen wollen, die eben nicht knapp an der Magersucht vorbeischrammen.
Branchenkenner bezweifeln den Erfolg der Neuausrichtung. Zugleich spekulieren sie darüber, dass Sparzwänge hinter der Neuerfindung der Mode-Fotografie stehen. Die Bertelsmann-Tochter soll bis zum Jahresende rund 200 Millionen Euro einsparen.
Model-WG für Ex-Kandidatinnen
Zugleich meldete der „Spiegel“, ProSieben wolle seine Marke „Germany’s Next Topmodel“ ausbauen. Wie es heißt, richtet der Münchner Sender derzeit eine Model-WG ein. Dort sollen Ex-Kandidatinnen der vergangenen Staffeln einziehen, die vorzeitig ausgeschieden sind. ProSieben will ihr Leben als Amateur-Models dokumentieren.
Model-Mutti Heidi Klum soll in der neuen Sendung übrigens keine Rolle spielen. Vielmehr setzt der Sender auf Jurymitglied Peyman Amin. Wie der "Spiegel“ berichtet, ist bereits ein Werbepartner für die Model-WG in Aussicht: ProSieben verhandele mit dem Otto-Versand in Hamburg.
20:20
Dürre Hippen,einfach unesthetisch,ekelhaft.
14:57
Schlank ist ja in Ordnung, aber die Magermodells haben durch die Bank krankhaftes Untergewicht. Sie gehören nicht auf den Laufsteg, sondern in eine Klinik für Ernährungserkrankungen. Kaum eine Frau hat von Natur aus Größe 0. Diese wird aber verlangt.
Das Schlimmste an der Situation ist nicht, dass Gerippe über den Laufsteg stapfen, sonder, dass diese Millionen Mädchen als Vorbild dienen. Hier snd Eßstöhrungen im großen Umfang vorprogrammiert.
Die Brigitte verhält sich ausgesprochen verantwortungsbewußt! Weiter so und viel Glück!
13:45
Keiner will Mager-Modells sehen, allerding will man auch keine Dicken sehen. Ich finde Frauen mit einer Kleidergröße 38, ab einer Größe 1,75m, optimal. Nicht zu dünn und nicht zu dick!!
13:34
Ich möchte keinenormalen Frauen in den Modezeitschriften sehen, Schönheitsideal ist für mich nicht Kleidergrösse 40.Mir gefiel diese Dove Werbung schon nicht und jetzt auch noch das? Wem es gefällt bitte schön, aber Brigitte ist für mich dann tabu. Bin selber schlank und sportlich und trage 36. Das ist schön.
13:29
@#1: Mich.
Ich finde es sehr positiv, was dieZeitschrift Brigitte da vorhat. Ich gehöre auch zu den Frauen, die keine Magermodels in den Zeitschriften sehen möchten - und ich bin schlank, nicht dick.
13:17
Das sind wohl eher Germany´s next Baumarkt-eröffner. Eine stetig wachsende bildungsferne Unterschicht verlangt halt ständig nach sinnfreiem Unterschichtenfernsehen.
13:11
Heidi Klum hat eine sehr gute Figur.
13:07
Word!
12:36
das ist doch immer die gleiche Leier. Die Dicken beklagen sich darüber, dass die Models magersüchtig sind. Absolut lächerlich ist das doch. Fest steht nunmal, dass DÜNN das Schönheitsideal ist und nicht DICK und fett. Die Disziplinlosen sind neidisch. Fertig. Aus. Ende
12:28
was will denn der Otto-Versand als Werbepartner da plazieren? Brechmittel? Vogelscheuchenkonfektion?