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Dschungelcamp 2016 - Tag 3 bringt Beichten und Männertränen

18.01.2016 | 06:06 Uhr
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Küsschen rechts, Küsschen links: Da ist die Welt noch in Ordnung bei Helena und David.
Küsschen rechts, Küsschen links: Da ist die Welt noch in Ordnung bei Helena und David. Foto: Stefan Menne

Tag 3 im Dschungelcamp: Gunter Gabriel hat düstere Gedanken, Thorsten Legat schockt mit einer Missbrauchsgeschichte und David Ortega ist verwirrt.

Was für ein Start in den dritten Dschungeltag! Helikopter kreisen über dem Meer, jemand hängt an einer Strickleiter und schießt um sich. Darf Thorsten Legat sich endlich beweisen? Hat RTL Arnold Schwarzenegger einfliegen lassen?

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Das Dschungelcamp -

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Nein, der Sender hatte lediglich für ein bisschen Verwirrung gesorgt. Am Vortag hatte RTL noch öffentlichkeitswirksam verkündet, das Dschungelcamp würde am Sonntag schon um 22.06 Uhr beginnen. Doch da lief noch der Spielfilm „Escape Plan“ mit Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger. Hat RTL seine Zuschauer veräppelt? Hat sich der Sender tatsächlich verkalkuliert? Oder wollte da jemand austesten, wie steuerbar das Publikum ist? Man weiß es nicht – und es sollte auch nicht das einzige Rätsel des Abends bleiben.

Wo bleibt der Kuss zwischen Helena und David?

Wo zum Beispiel blieb der innige Kuss zwischen Helena Fürst und David Ortega? Ein Foto, das die vermeintliche Leidenschaft zeigt, hatte RTL vor der Show über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet. Aber da hatte nur jemand beim Sichten des Filmmaterials im richtigen Moment auf die Stopp-Taste gedrückt. Küsschen rechts und Küsschen links. Mehr war da nicht.

Wie haben sich die Kandidaten an Tag 3 geschlagen?

Der Dummschwätzer

Das war eindeutig David Ortega. Trinkt der Junge nicht genug? Sind ihm die Bohnen ins Gehirn gestiegen? Es wäre zumindest eine Erklärung für das wirre Zeug, das er im Dschungel von sich gab. Kostprobe: „Ich find’ Vögel unsympathisch. Die sind wie Dinosaurier und die haben Scheiße gebaut.“ Der gute David kam auf diesen Vergleich, weil es Taube zum Abendbrot gab. Taube, erklärt von Herrn Ortega: „Ein Mischling zwischen Dinosaurier-Vorfahre und Vogel. Ein Brückentier.“

Der Traurige

Das war wie auch einen Tag zuvor Menderes. Er fühle sich richtig wohl im Dschungel, sagte er am Sonntag. Viel wohler als in Deutschland. Denn da lachten ihn alle nur aus. Seit der Sache mit DSDS, die sich „irgendwie verselbstständigt hat“, sei er eine Witzfigur, gab ihm auch Jürgen Milski Recht. „Die meisten nehmen mich ja eh nicht für voll“, sagte Menderes traurig. In seiner Kindheit sei auch nicht alles rosig gewesen. Von einem schwierigen Verhältnis mit seinem mittlerweile verstorbenen Vater erzählte er den Campern. Keine Geborgenheit, keine Liebe, kein Stolz. „Wenn du das nicht bekommst, vermisst du es das ganze Leben.“ Kann bitte jemand Menderes in den Arm nehmen?

Der Gescheiterte

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An Tag 2 im Dschungel nimmt sich Thorsten Legat Kandidat Menderes zur Brust. Und David Ortega macht den Zuschauern ein bisschen Angst.

Morgens kämen immer die „düsteren Gedanken“, vertraute sich Gunter Gabriel seinem Dschungel-Kollegen David Ortega an. „Mein Leben ist doch im Grunde eine einzige Katastrophe“, gestand sich der Country-Barde ein. Und jetzt liegt er im Dschungel auf seiner Pritsche – mit schief sitzendem Toupet und Zahnpasta-Flecken auf dem T-Shirt. Immerhin: Die Gage dürfte ihn finanziell wieder ein bisschen auf die entzündeten Füße helfen.

Der Geschundene

Menderes hat mit seinen Geschichten über seine traurige Kindheit viel Mitleid von seinen Mitkandidaten bekommen. Da überkam es auch Thorsten Legat am Lagerfeuer. Vor anderthalb Jahren hatte er publik gemacht, von seinem Vater misshandelt und sexuell missbraucht worden zu sein. Im Dschungel schockierte er damit noch einmal. Die Camper hatten wohl damals nichts davon mitbekommen.

Der Unwissende

David Ortega. Dass er keine Ahnung hat, wer Johnny Cash war, weiß der Zuschauer seit der Samstags-Ausgabe des Dschungelcamps. Da war es nicht sehr verwunderlich zu erfahren, dass er vor dem Einzug in den Dschungel auch nicht wusste, wer Gunter Gabriel ist. Kann ja nicht jeder so bekannt sein wie ein Laien-Schauspieler aus dem RTLII-Trash-TV.

Rolf Zacher ist verwirrt, Brigitte Nielsen unerwartet still

Der Verwirrte

Kommentar
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Tote, Terror, rechte Hetzer. Noch nie brauchten wir das Dschungelcamp so dringend wie jetzt. Auch wenn es an der Lage nichts ändert.

Ja, wo ist er denn hier überhaupt? „Wie heißt jetzt die Veranstaltung hier?“, wollte Rolf Zacher im Dschungelcamp von Jürgen Milski wissen. Gibt Zacher nur den Verwirrten oder braucht der Schauspieler tatsächlich besser einen Altenpfleger? Hoffentlich hat Dr. Bob ein Auge auf ihn.

Die Zicke

Sie scheint sich ein bisschen auf Jenny eingeschossen zu haben, die gute Sophia Wollersheim. Auch in der Sonntags-Folge hat sie wieder gegen ihre Kontrahentin geschossen und sich über die lauten Gespräche beschwert, die Jenny in der Nachtschicht mit David geführt hatte. „Das ist glaub’ ich auch eine Erziehungssache“, maßregelte sie die Elvers. Aber will Botox-Sophia wirklich zur Giftspritze werden? Sie sei doch selbst in der Schule gemobbt worden. Weil sie übergewichtig war. Deshalb habe sie sich auch die Brüste machen lassen, erzählte sie Gunter Gabriel. Weil sie Minderwertigkeitskomplexe hatte. Dann erinnere dich doch bitte an das Gefühl von damals, bevor du andere Leute fertig machen willst, liebe Sophia.

Der Pechvogel

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Mehr als sieben Millionen Zuschauer sahen sich am Freitagabend das Dschungelcamp an. Besonders gut kam die Folge bei den Jüngeren an.

Helena Fürst hat den Hattrick geschafft. Zum dritten Mal in Folge muss sie im Einzel-Duell antreten. Und sie hat da einen ganz schlimmen Verdacht: „Das machen die Zuschauer doch mit Absicht“, kam ihr in den Sinn. Ach was, ehrlich? Vielleicht kommt ihr ja auch bald in den Sinn, dass sie ihre Kratzbürsten-„Konfro“-Strategie nicht zum Sieg führen wird. In der Prüfung am Sonntag hat Helena dafür eine gute Figur gemacht. Während David in seinem dunklen Sarg zeterte und rumschrie, blieb die Fürst total cool. Fischabfälle, Ratten und Krokodile haben sie nicht gejuckt. Gewonnen hat sie trotzdem nicht, sondern Nervensäge David, der im Camp dafür ordentlich gefeiert wurde – von sich selbst.

Die Stillen

Während manche Kandidaten mächtig aufdrehen, bleiben andere auffallend still. Brigitte Nielsen zum Beispiel. Oder Jenny Elvers. Sie loten eventuell noch aus. Oder lassen sich die anderen um Kopf und Kragen reden. Ist vielleicht nicht die schlechteste Strategie. Ricky Harris sagt auch nicht viel. Und wenn er den Mund aufmacht, kommt eigentlich nur gut Gelauntes heraus. So kann man dem 53-Jährigen nichts vorwerfen. Auch keine schlechte Idee. Und was ist eigentlich mit Nathalie? Ja, richtig, da war doch noch jemand: Nathalie Volk, Ex-Kandidatin der Klumschen Topmodels. Von der sieht und hört man recht wenig. Wie ein unnahbares Schneewittchen sitzt sie auf ihrer Pritsche; helles Gesicht, rote Lippen, ebenholzbraunes Haar. So macht man sich die Hände nicht schmutzig – wird aber auch keine Dschungelkönigin.

Am Montag geht es auf RTL weiter. Um 22.15 Uhr. Vermutlich.

Dschungelcamp 2016, Tag 3: Männertränen

 

Nadine Gewehr

Kommentare
18.01.2016
19:38
Dschungelcamp 2016 - Tag 3 bringt Beichten und Männertränen
von Feuerbox | #4

Wen interessiert das schon?
Und in China fällt mal wieder ein Sack Reis um!

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Dschungelcamp 2016 - Tag 3 bringt Beichten und Männertränen
Dschungelcamp 2016 - Tag 3 bringt Beichten und Männertränen
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2016-01-18 06:06
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