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Dschungelcamp-Zoff - Helmut Berger grapscht Mama Katzenberger an den Busen

11.01.2013 | 07:43 Uhr
Dschungelcamp-Zoff - Helmut Berger grapscht Mama Katzenberger an den Busen
Dschungelcamp-Bewohnerin Iris Klein, Mutter von Daniela Katzenberger, ist sauer über den Busengrapscher von Helmut Berger.Foto: RTL / Stefan Menne

Sydney.   Alles nur für die Quote inszeniert oder wirklich übergriffig? Helmut Berger hat für den ersten Skandal im australischen „Dschungelcamp“ gesorgt. Der 68-Jährige griff Iris Klein, Mama Katzenberger, an den Busen. Die drohte dem „alten Sack“ beim nächsten Mal Prügel an. Der 68-Jährige: „Es war ein Versehen.“

Alkohol- und Rüpel-Ausfälle und jetzt das: Kaum sind die Dschungelcamp-Kandidaten in Australien angekommen, sorgt Helmut Berger für den ersten Skandal. Der 68-Jährige fasste bei einem Gruppenfoto Iris Klein an den Busen. Die Mutter von Daniela Katzenberger, ebenfalls Dschungelcamp-Teilnehmerin, drohte Helmut Berger Prügel an .

Die „Katzenmama“ kocht vor Wut: „Ich habe eine klare Ansage gemacht. Wenn das noch mal passiert, bekommt er eine Ohrfeige vor laufender Kamera und ganz Deutschland wird sehen, wie ich Helmut Berger verprügele“, meldet RTL.

Helmut Berger ist sich keiner Schuld bewusst . Alles sei nur ein Versehen gewesen. Die Schauspiellegende habe beim Posen für das Gruppenfoto der Dschungelcamp-Kandidaten zufällig Iris’ Busen berührt: „Also wirklich, das ist ein Witz! Ich habe den gar nicht gesehen. Aber lass’ sie, sie will sich nur wichtigmachen.“

Helmut Berger ist offenbar im RTL-Dschungelcamp auf Krawall aus - und machte sich bei Iris Klein mit einem Griff an den Busen direkt beliebt.Foto: dpa

Helmut Berger: „Ich kann Grenzen überschreiten. Das gehört zu meinem Image“

Das sieht Iris Klein jedoch anders: „Das war pure Absicht. Ich habe gebrodelt, ist doch ganz klar. Ich hätte ihm am liebsten die Gurgel umgedreht. Welche Frau lässt sich denn von so einem alten Sack an den Busen fassen?“ War es tatsächlich ein absichtlicher Busengrapscher oder will sich Iris Klein im Vorfeld nur richtig positionieren? Diplom-Psychologe Michael Thiel analysiert laut RTL die Situation: „Das war eindeutig ein Busengrapscher, es war kein Versehen. Es war eindeutig geplant, um deutlich zu machen: Ich bin anders als die anderen, ich kann Grenzen überschreiten. Das gehört zu meinem Image dazu und ich werde es bei jeder Gelegenheit zeigen.’“

Der Düsseldorfer Medienethik-Professor Christian Schicha hat RTL scharf für die Verpflichtung von Schauspieler Helmut Berger als Kandidat für die Dschungel-Show kritisiert . Berger war in der Vergangenheit durch zahlreiche Alkohol-Exzesse aufgefallen. Anfang der Woche war auf bild.de ein Video zu sehen, dass Berger augenscheinlich stark betrunken an Bord eines Flugzeugs zeigte.

Vor dem Dschungelcamp - Helmut Berger brauche Hilfe

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Das Dschungelcamp geht 2013 bei RTL in die siebte Runde. Wieder blamieren sich C-Promis bei eckligen Prüfungen vor einem Millionenpublikum. Infos, Storys und Hintergründe zu "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" lesen Sie auf unserer Spezialseite.

Medienexperte Schicha sagt gegenüber W&V Online: „Es ist aus meiner Sicht ethisch nicht vertretbar, alkoholisierte Prominente in Talkshows oder Spielshows auftreten zu lassen. Sie sorgen dadurch zwar für eine hohe Medienaufmerksamkeit, die gute Quoten generieren wird. Das Image des Prominenten ist jedoch nachhaltig negativ tangiert. Insofern sollte Herr Berger möglichst schnell die Medienöffentlichkeit verlassen, um Ruhe und Hilfe zu bekommen.“ Schicha bezweifelt, dass Berger die Folgen seines Handelns „noch angemessen einschätzen kann“.

Abflug ins Dschungelcamp

RTL-Sendersprecher Konstantin von Stechow weist die Vorwürfe zurück. „Helmut Berger geht freiwillig ins Dschungelcamp und kennt die dortigen Herausforderungen und Bedingungen genau. Er hat ausdrücklich erklärt, sich dieser Aufgabe stellen zu wollen.“ Zudem würden alle Dschungel-Kandidaten „permanent psychologisch und ärztlich überwacht“. Man nehme die Verantwortung für die Gesundheit der Prominenten sehr ernst. „Wir sind uns unserer Fürsorgepflicht bewusst“, so von Stechow.

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