"Dschungelcamp": Es ist wieder was im Busch
04.01.2009 | 09:16 Uhr 2009-01-04T09:16:00+0100
Essen. 2009 fängt für Fernsehzuschauer hart an: Mit einem Frisör namens Schwanz, Liedermacher-Tochter Giulia Siegel, Ex-Liebchen Christiane Lugner und der alternden Schauspielerin Ingrid van Bergen startet die vierte Staffel des RTL-„Dschungelcamps”. DerWesten übt sich schon mal in Schabenfreude.
Deutschland steckt in der Krise? Ja, das kann man definitiv bestätigen, denn RTL beginnt das neue Jahr mit der vierten Ausgabe der voyeuristische Ekelshow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” (ab Freitag, 9. Januar, 22.15 Uhr). 16 Tage hocken dann wieder Semi-Prominente im australischen Busch, um sich von Schaben, Maden und den Moderatoren Dirk Bach und Sonja Zietlow erniedrigen zu lassen. Umso peinlicher es auf der Bühne im Grünen zugeht, umso beliebter wird die Sendung. Und sobald das Klagelied von Medienwächtern und Tierschutzvereinen über diese Volksverdummung erklingt, kann sich RTL sicher sein: Auch dieses Dschungelcamp wird ein Erfolg.
Die „Bild”, die ja eine natürliche Nähe zu Vorführ-Formaten à la „Bauer sucht Frau” oder „Deutschland sucht den Superstar” sucht, veröffentlichte bereits die Teilnehmerliste. Und siehe da: Das Gros der neuen Dschungelbewohner ist wieder gänzlich unbekannt, Potenzial für Peinlichkeiten ist aber gegeben.
Den Busen extra aufgepumpt
Da ist zum Beispiel der Thüringer Frisör Nico Schwanz, der – nun ja – also: die Nase ist sehr interessant. Dann der Transvestit Lorielle London, der einst an „Deutschland sucht den Superstar” teilnahm und sich extra den Busen aufpumpen ließ. Mit dem „Früher” geht es weiter: Christiane Lugner, früher „Mörtel-Mausi” des Wiener Baulöwen Richard Lugner. Peter Bond, früher Glücksrad-Moderator. Norbert Schramm, früher Eiskunstläufer. Günther Kaufmann (61), früher unschuldig inhaftierter Schauspieler. Selbst Ingrid van Bergen möchte sich mit ihren 77 Jahren bei der Würmerdusche beobachten lassen. Die Schauspielerin erlangte 1977 traurige Berühmtheit: Sie tötete unter Alkoholeinfluss ihren Geliebten Klaus Knaths. Am bekanntesten ist noch Giulia Siegel, die rampenlichtsuchende schöne Tochter des Produzenten Ralph Siegel.
Lecker Känguru-Hoden
Produziert wird „Ich bin ein Star” an der australischen Ostküste. Dort baute die englische Produktionsfirma Granada das Camp auf und vermietet es ohne Drehpause: Nach acht britischen Ausgaben gab es ein Doppel-Gastspiel der Ungarn, nun ist wieder RTL an der Reihe. Im Schnitt fünf Millionen Menschen wollten in den letzten Staffeln sehen, wie Skorpione über alternde Körper krabbelten oder Känguru-Hoden verspeist wurden – und empfanden dabei die reine Schabenfreude.
14:43
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13:49
Ich finde das gut, wenn sich trostlose Gestalten, incl. der Moderatoren zu Schau stellen.
Flug und Luxus Hotel und Gage sind im Sack und dann ist man doch für 4 Wochen in der Presse.
Nur was ist mit der Siegel???
Ist die auch pleite????
10:57
@ #21 von unknown,
stimmt, anschließend wills keiner gesehen haben, aber die quoten schnellen nach oben, ist so wie bei der bildzeitung. keiner hat sie gekauft aber alle haben sie gelesen :-)))
10:51
Warum diskutieren. Es gibt ja noch den berühmten Ein - Ausknopf am Fernsehen.
10:20
DAS ist die Bildungssendung für Deutschand, aber das in echt...
Ich roll mich gleich ab...
08:50
Hoffentlich ist Dr. Bob auch wieder topfit, sonst kann es für die Promis übel enden.
06:38
ha ha ha ich freu mich drauf
02:36
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02:00
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00:51
#17wake up., Maggie...