Dr. Bob: "Das wird die beste aller Staffeln"

Wenn sich einer mit dem australischen Dschungel, dem Camp und den Kandidaten auskennt, dann Dr. Bob. Er ist der Medizinmann für alle Fälle und schon seit der ersten Dschungelcamp-Staffel dabei. Auf die neunte Ausgabe, die am Freitagabend startet, freut er sich besonders. In einem Interview verrät er, was passieren müsste, dass er den Job schmeißt...

Während die elf Kandidaten und das RTL-Team rund 22 Stunden an die Ostküste Australiens fliegen mussten, um ins Dschungelcamp zu gelangen, kommt einer ganz entspannt von zu Hause: Der gute alte Dr. Bob. Der in Australien wohnhafte Brite Robert "Bob" McCarron (64) ist seit der ersten Staffel 2004 dabei und als Rettungssanitäter betreute er alle bisherigen Teilnehmer der Show. Auch wenn es am Freitagabend um 21.15 Uhr auf RTL in die neunte Runde geht, werden vor jeder Prüfung wieder die Indiana-Jones-Musik und der Ruf nach "Dr. Booooooob" ertönen. Im Interview mit dem Sender verrät er, dass "diese Staffel wahrscheinlich die größte und beste aller bisherigen deutschen Shows" für ihn wird.

Seit Beginn der UK-Ausgabe im Jahr 2002 ist er nämlich auch bei jeder englischen Staffel dabei gewesen. Aber die Unterschiede seien deutlich: "Erstens: Ich habe viel mehr Spaß bei der deutschen Show. Und zweitens: Die Stars in den deutschen Shows sind im Allgemeinen zäher und härter als in den englischen Ausgaben." Ein echter Kenner, dieser Dr. Bob. Aber wie kommt man eigentlich zu so einem Job? "Ich habe bei dem Film 'The Matrix' gearbeitet und die Schauspieler medizinisch betreut. Ein Producer hat mich am Filmset gesehen und mir angeboten, bei der Dschungelshow mitzumachen."

Aber auch wenn der Medizinmann mittlerweile echten Kult-Status genießt: Die Härten des Dschungels müssen ernst genommen werden. Vor allem, weil "die langfristige Wettervorhersage sagt Regen, dann wieder Regen und nochmals Regen voraus". Da kreucht und fleucht das gefährliche Getier besonders gern. Dr. Bob warnt vor Schlangen und Spinnen, aber das Team habe auch immer das passende Gegengift parat. Und was rät er den wohlstandsverwahrlosten Promis im heißen, feuchten Urwald? "Trinken, trinken und trinken!" Sonst bestehe die Gefahr zu dehydrieren.

Bei den Prüfungen sieht das schon wieder anders aus, denn seines Erachtens sind die Trinkprüfungen schwieriger als Essens- oder Sportaufgaben: "Beim Essen schmeckt es manchmal nicht. Aber wenn man z.B. einen halben oder sogar einen Liter Flüssigkeit mit blutenden Dschungel-Spezialitäten oder Insekten trinkt, dann kann das einem auf den Magen schlagen." Genau deshalb gehört Dr. Bobs Job wahrscheinlich auch zu den widerlichsten im TV-Geschäft. Aber auf die Frage, wie lange er das noch mitmachen wolle, sagt er ganz klar: "Bis ich einen Rollstuhl brauche, um in den Dschungel zu kommen."

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