Die fünf schrägsten Dschungelcamp-Kandidaten

Von trägen Schlaftabletten bis streitbaren Zicken sind in jeder Staffel Dschungelcamp immer diverse Charaktere vertreten. Dabei bleiben oft vermeintliche Paradiesvögel wie Olivia Jones oder Rainer Langhans weniger in Erinnerung als andere Camper. Wir stellen die einprägsamsten Kandidaten der vergangenen Jahre vor.

Wer ab 16. Januar das Dschungelcamp von RTL bewohnen wird, ist eigentlich kein Geheimnis mehr. Doch offiziell werden die Kandidaten von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" erst am 9. Januar bekanntgegeben. Die glücklichen Camp-Bewohner dürfen sich in eine illustre Reihe von Paradiesvögeln, Zicken und Langweilern einreihen. Wir stellen die Highlight-Kandidaten der vergangenen Staffeln vor.


Daniel Küblböck


Dschungelkönig der ersten Staffel wurde zwar Costa Cordalis, doch bis heute erinnern sich die Zuschauer viel lieber an die glockenhellen Schreie von "DSDS"-Retortenkind Daniel Küblböck (29, "Berlin"). Das Publikum hatte offenbar Spaß daran, den weinerlichen Küblböck leiden zu sehen und wählte ihn mit Vorliebe für die Ekelprüfungen aus und ging dabei sogar Dr. Bob tierisch auf die Nerven. Der bezeichnete den 29-Jährigen in der "Gala" als stressigsten Kandidaten des deutschen Dschungelcamps. Höhepunkt: sein Bad in 30.000 Kakerlaken.


Larissa Marolt


Nervtötend, tollpatschig und überdreht: So erlebte man die Topmodel-Kandidatin Larissa (22) in der vergangenen Staffel des Dschungelcamp. Doch während das Publikum seine helle Freude an den Meckereien der Österreicherin hatte, kamen Marolts Marotten bei ihren Camp-Mitbewohnern weniger gut an. Es dauerte nur wenige Stunden, bis sie ihr Image als nervige Camp-Zicke weg hatte - und das blieb ihr bis zum Finale, denn Larissa schaffte es hinter Melanie Müller auf Platz zwei.


Sarah Knappik


Zickereien beherrschte auch Larissas Topmodel-Kollegin Sarah Knappik (28) und inspirierte ihre Mitcamper damit sogar zu einer Protestbewegung. Nachdem die Blondine in Staffel fünf fast das ganze Camp gegen sich aufgebracht hatte, drohten ihre Mitstreiter mit einer Boykottierung der Sendung, wenn Knappik nicht umgehend das Camp verlasse. Mathieu Carrière (54) ging gar vor ihr auf die Knie und flehte sie an, zu gehen. Das Model lenkte ein und verließ schließlich nach zehn Tagen den Dschungel.


Helmut Berger


Schauspieler Helmut Berger (70, "Ich: Die Autobiographie") brachte es nur auf zwei Tage im Dschungel, bevor er aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste. Doch der kurze Aufenthalt war dank einer Mischung aus Star-Allüren und Peinlichkeiten dafür umso denkwürdiger. Noch vor der Abreise nach Australien machte Berger von sich reden, als er sich angetrunken über den Frankfurter Flughafen pöbelte.


Ross Antony


Anders als Küblböck schaffte es Ross Antony (40, "Goldene Pferde") in der dritten Staffel zum Dschungelkönig, doch sein Stil glich dem des "DSDS"-Sängers doch sehr. Auch er gab den schrillen Camp-Clown mit dem Hang zu Tränenausbrüchen. Dabei schlug sich der Brite, der sich mittlerweile als Schlager-Sänger betätigt, bei den Prüfungen wacker. Als Lohn gehörte die Krone am Ende ihm - was von Antony natürlich mit reichlich Tränen begossen wurde.