Comedian Michael Kessler krisiert Twitterflut beim "Tatort"

"Nur zu gucken, um dann zu kommentieren, das finde ich befremdlich", sagt Comedian Michael Kessler, hier auf einer Film-Premiere.
"Nur zu gucken, um dann zu kommentieren, das finde ich befremdlich", sagt Comedian Michael Kessler, hier auf einer Film-Premiere.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Seine Parodien sind legendär. Jetzt schlüpft Michael Kessler in die Rolle des Kritikers und beklagt die Mitteilungsbedürftigkeit beim "Tatort"-Gucken.

Berlin.. Der Komiker Michael Kessler (47) sieht Twittern beim Fernsehen mit gemischten Gefühlen. "Man sollte sich auch einfach mal 90 Minuten auf etwas einlassen können", sagte Kessler der "Tageszeitung" ("taz") vom Dienstag.

"Ich lese ja auch nicht neben dem Fernsehen ein Buch."

Er verstehe nicht ganz, woher die große Mitteilungsbedürftigkeit der Menschen, etwa beim "Tatort"-Gucken, komme.

"Nur zu gucken, um dann zu kommentieren, das finde ich befremdlich." (dpa)