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"Bourne" - der Mann ohne Namen

15.11.2009 | 07:26 Uhr
"Bourne" - der Mann ohne Namen

Essen. "Tatort" hin, Furtwängler her: RTL hält am Sonntagabend mit "Die Bourne Identität" (20.15 Uhr) dagegen. Aber welcher ist der coolste Spruch aus dem Film?

Matt Damon spielt den Mann auf der jagd nach seiner Identität. (c) Getty Images

»Meine Regel Nummer 1 ist: auf das Beste hoffen, auf das Schlimmste vorbereitet sein.« Matt Damon als Geheimagent Jason Bourne in „Das Bourne Ultimatum”

Mehrteiler müssen nicht zwangsläufig schlecht sein. Die „Bourne”-Filmreihe gilt als schlagendes Beispiel dafür. Obwohl das „Bourne Ultimatum” (Sonntag, RTL, 20.15 Uhr) als dritter Teil im Spätsommer 2007 anlief, spielte er weltweit nicht nur die stolze Summe von 442 Millionen Dollar ein, sondern staubte obendrein noch drei Oscar-Trophäen ab.

Allerdings machen die Auszeichnungen für den besten Ton, den besten Schnitt und den besten Tonschnitt klar, dass der Streifen von Regisseur Paul Greengrass vor allem formal brilliert. Brillant sind die Action-Szenen, die den Zuschauer nach 111 Film-Minuten atemlos zurücklassen.

Auch Hauptdarsteller Matt Damon scheint atemlos. Doch zuweilen kommt es dem geneigten Publikum so vor, als habe er bei all der Hetze einen großen Teil seiner Emotionalität verloren, die die ersten beiden Teile der Roman-Verfilmungen nach Motiven von Robert-Ludlum-Bestsellern auszeichnete.

Und weil der einstige Mann ohne Namen inzwischen eine feste Größe auf der Leinwand ist, soll im Jahr 2011 ein vierter Teil folgen. (jov)

Jürgen Overkott

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