ARD-Tochter Degeto führt Frauenquote von 20 Prozent ein

Auch im Bereich der Filmproduktion gibt es ein Ungleichgewicht der Geschlechter. Mehr weibliche Regisseure! Diese Forderung stellt die Degeto an sich selbst.
Auch im Bereich der Filmproduktion gibt es ein Ungleichgewicht der Geschlechter. Mehr weibliche Regisseure! Diese Forderung stellt die Degeto an sich selbst.
Foto: Pinelopi Fatourou/ARD Degeto
Was wir bereits wissen
In mindestens jedem fünften Degeto-Film sollen in Zukunft Frauen Regie führen. Diese Verpflichtung erlegt sich die ARD-Tochter Degeto selbst auf.

Frankfurt/Main.. Die ARD-Filmtochter Degeto führt eine Frauenquote für Regisseure ein. Eine Sprecherin bestätigte einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ), wonach ab August in mindestens 20 Prozent der Filme, die von der Degeto produziert oder mitfinanziert werden, Frauen Regie führen sollen. Laut FAZ gab Degeto eine Selbstverpflichtungserklärung für drei Jahre ab.

Damit greife Degeto-Chefin Christine Strobl eine Forderung von "Pro Quote Regie" auf, eines Zusammenschlusses von Regisseurinnen in Deutschland. Sie wolle damit in der Branche, bei Produzenten und in den Redaktionen für ein verändertes Bewusstsein sorgen. (dpa)