Andy Borg für neuen "Musikantenstadl" nicht flippig genug

Andy Borg darf bei der neuen Version des "Musikantenstadl" nicht mehr dabei sein. Sein Nachfolger steht noch nicht fest.
Andy Borg darf bei der neuen Version des "Musikantenstadl" nicht mehr dabei sein. Sein Nachfolger steht noch nicht fest.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Das Erste will den "Musikantenstadl" komplett renovieren und ein jüngeres Publikum ansprechen. Deshalb ist der bisherige Moderator aus dem Rennen.

München.. Aus für Andy Borg (54) beim "Musikantenstadl": Der Moderator muss Abschied von seiner Volksmusik-Show nehmen. Das teilten die ARD und ihre Partnersender ORF und SRF am Montag in München mit. Der "Stadl" soll künftig auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Darum solle es "eine neue Art der Präsentation" geben - "inhaltlich wie personell", hieß es weiter.

"Ich hab mir so sehr gewünscht und dafür gekämpft, dass der "Stadl" weitergeht", sagte Borg nach Senderangaben. "Dass ich bei der Verlängerung nun nicht mehr mit dabei sein werde, schmerzt natürlich."

Nachfolger steht noch nicht fest

Die Zukunft des "Musikantenstadls", über die seit Monaten beraten wird, bleibt dabei dennoch ungewiss. Wie oft die ARD-Show nach dem Aus von Andy Borg noch zu sehen sein wird, sei "noch offen", sagte die Leiterin des Programmbereiches Bayern und Unterhaltung des Bayerischen Rundfunks, Annette Siebenbürger.

Am 27. Juni soll Borg zum letzten Mal als "Stadl"-Moderator auf der Bühne stehen. Wer sein Nachfolger werden soll, ist nach BR-Angaben noch nicht bekannt. (dpa)