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"Aktenzeichen XY"- Sendung zu vermisster "Maddie"    

10.10.2013 | 18:47 Uhr
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"Aktenzeichen XY"- Sendung zu vermisster "Maddie"    
Vor mehr als sechs Jahren verschwand die damals dreijährige Madeleine McCann aus einer Ferienanlage in Portugal. "Aktenzeichen XY...ungelöst" nimmt den Fall nun auf.Foto: dpa

Mainz.  Das ZDF strahlt am 16. Oktober eine Sondersendung seines Formats "Aktenzeichen XY...ungelöst" zum Fall der vermissten Madeleine McCann aus. Das britische Mädchen war 2007 in Portugal spurlos verschwunden. Neueste Ermittlungen durch Scotland Yard haben Spuren nach Deutschland ergeben.

Der Fall der seit sechs Jahren vermissten Madeleine "Maddie" McCann wird in einer "Aktenzeichen XY...ungelöst"-Sendung unter die Lupe genommen. Bei der um 30 Minuten längeren Ausgabe der Sendung am kommenden Mittwoch (16. Oktober/20.15 Uhr) werden auch die Eltern des Mädchens zu Gast sein, wie das ZDF am Donnerstag mitteilte.

Das britische Ärzte-Paar, Kate und Gerry McCann, sollen von dem rätselhaften Verschwinden des ältesten ihrer drei Kinder aus einer Ferienanlage in Portugal im Mai 2007 berichten. In einem Einspielfilm wird das Verschwinden des damals dreijährigen Mädchens nach Angaben des Senders nachgestellt.

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Eine Analyse der vorhandenen Unterlagen zu dem Fall habe neue Erkenntnisse gebracht und die Ermittler von Scotland Yard auch erstmals auf eine Spur in Deutschland geführt. In der "Aktenzeichen XY"-Sendung sollen Phantombilder zweier Männer gezeigt werden, die offenbar Deutsch sprachen und denen bislang kaum Bedeutung in dem Fall beigemessen wurde. Deshalb habe sich Scotland Yard an "Aktenzeichen XY" in Deutschland und den niederländischen XY-Ableger "Opsporing Verzocht" gewandt.

Es gibt wieder Hoffnung

Mehr als sechs Jahre nach dem Verschwinden des Mädchens war zuletzt wieder Hoffnung auf eine Klärung des Falls aufgekeimt. Die Eltern der damals drei Jahre alten Maddie zeigten sich in einer Stellungnahme Anfang Oktober "stark ermutigt", dass der Verbleib ihrer Tochter nachvollzogen werden kann. Die neuen Ermittlungen von Scotland Yard hätten "ein Puzzle zusammengefügt", hieß es in der Stellungnahme des britischen Ärzte-Paares. (dpa)

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