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12 000 000 Euro

19.12.2007 | 20:20 Uhr

Mit diesem Fehlbetrag rechnet der WDR 2008

Köln. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) rechnet aufgrund hoher Ausgaben für Sportrechte für 2008 mit einem Fehlbetrag von zwölf Millionen Euro. Einnahmen von rund 1,34 Milliarden Euro stünden Ausgaben von rund 1,35 Milliarden Euro gegenüber. Der WDR-Rundfunkrat habe den Haushalt 2008 sowie die Finanzplanung bis 2011 einstimmig festgestellt. Der Fehlbetrag werde aus Eigenkapital gedeckt.

Die Programmaufwendungen stiegen 2008 deutlich um 36,6 Millionen Euro auf insgesamt 498,7 Millionen Euro, hieß es. Grund seien zu einem Großteil Kosten für die Übertragung der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz und der Olympischen Spiele in Peking. Für Personal gebe der WDR 386,8 Millionen Euro aus, 33 Stellen würden abgebaut. Insgesamt weise der WDR dann noch 4338 Stellen aus. Der Aufwand für die Online-Angebote bleibe weiter auf rund zehn Millionen Euro begrenzt.

Wichtiges Thema der Beratungen sei gewesen, ob der WDR sich einen Verzicht auf Erträge aus Werbung und Sponsoring leisten könne, hieß es weiter. Der Anteil der daraus stammenden Erträge am Gesamthaushalt belaufe sich auf fünf Prozent. Den Verzicht auf Werbung auch in der gesamten ARD hatte WDR-Intendantin Monika Piel ins Gespräch gebracht. Die ARD hatte jedoch zuletzt gegen einen Verzicht entschieden.

epd

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