Erstmals Spätwerk von Rembrandt im Amsterdamer Reichsmuseum

Die Ausstellung war bereits in London zu sehen. Doch vier Gemälde zeigt nur das Amsterdamer Reichsmuseum.
Die Ausstellung war bereits in London zu sehen. Doch vier Gemälde zeigt nur das Amsterdamer Reichsmuseum.
Foto: dpa

Das Amsterdamer Reichsmuseum zeigt die erste große Übersichtsausstellung des Spätwerkes von Rembrandt (1606-1669). Museen und Privatsammlungen aus aller Welt stellten dafür rund 100 Werke aus der letzten Schaffensperiode des holländischen Malers zur Verfügung.

"Damals entstanden mit die besten und schönsten Werke Rembrandts", sagte Museumsdirektor Wim Pijbes der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag in Amsterdam. In der Ausstellung "Der späte Rembrandt", die am 12. Februar eröffnet wird, sind etwa "Selbstbildnis als Paulus" (1661), "Die Judenbraut" (1665) und Porträts von seinem Sohn Titus zu sehen.

Rembrandt lebte lange Zeit in Amsterdam

Ab 1651 experimentierte Rembrandt mit Techniken und zeigte sich in seinen Bildern "intimer und emotionaler als zuvor", sagte Pijbes. Es ist die erste große Rembrandtausstellung im Reichsmuseum nach mehr als 20 Jahren. In Amsterdam hatte Rembrandt den größten Teil seines Lebens verbracht und war 1669 dort gestorben.

Die Ausstellung war bereits bis Januar in der Londoner National Gallery zu sehen. Doch vier Gemälde sind nur in Amsterdam zu sehen, darunter "Das Familienporträt" aus dem Braunschweiger Herzog-Anton-Ulrich-Museum. (dpa)

Die Ausstellung "Der späte Rembrandt" ist vom 12. Februar bis zum 17. Mai in Amsterdam zu sehen. Tickets mit fester Besichtigungszeit sind online zu buchen.