Erdig, rau und ohne Kompromisse

Hagen..  „Zieh lieber mit uns fort, etwas Besseres als den Tod findest du überall; du hast eine gute Stimme, und wenn wir zusammen musizieren, so muß es eine Art haben“, lassen die Brüder Grimm einen der tierischen Protagonisten in „Die Bremer Stadtmusikanten“ die Parole vorgeben. Ob Beth Hart, geboren 1972 in Los Angeles, die Geschichte kennt, sei dahingestellt. Aber eine gute Stimme – weit entfernt von dem, was derzeit, mit viel Gejodel, Aspiration und langen Schluchzern auf dünner Basis als solche gilt – hat sie allemal. Hart klingt erdig, rau und kompromisslos, zutiefst innig, vibrierend und warm zugleich. Piepsen ist nicht ihr Ding.

Mit „Better Than Home“ legt sie ihr bislang ehrlichstes Album vor. Produziert von Michael Steffens und Rob Mathes musiziert die Grammy nominierte Sängerin und Songwriterin fürwahr so, dass es „eine Art“ hat.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE