Emil Nolde und die „Brücke“-Künstler

Düsseldorf..  Die Galerie Beck & Eggeling aus der Carlstadt zeigt in Zusammenarbeit mit Van Doren Waxter „Emil Nolde & die Brücke“ in New York. Diese von Jeffrey Hoffeld kuratierte Ausstellung, die im Rahmen der „Master Drawings in New York“ vergangene Woche eröffnet wurde und bis zum 20. Februar präsentiert wird, konzentriert sich auf Papierarbeiten deutscher Expressionisten. Im Mittelpunkt stehen Aquarelle von Emil Nolde, die zum Teil von der Nolde Stiftung Seebüll stammen.

Dazu gruppieren sich Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken der „Brücke“-Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel und Hermann Max Pechstein.

Unstimmigkeiten mit Munch und Co.

Als die Gründungsmitglieder 1906 die Ausstellung von Emil Nolde in der Galerie Arnold in Dresden sahen, waren sie fasziniert von seinem Werk und warben ihn als weiteres Mitglied an. Nolde schuf ein solides, wirtschaftliches Fundament und knüpfte wichtige Kontakte zu Vertretern der nordischen Kunst, unter anderem auch zu Edvard Munch („Der Schrei“). Doch bald kam es zu Unstimmigkeiten, und Nolde verließ die Künstlergruppe 1907.

Trotz seines frühen Ausscheidens blieb er den Künstlern freundschaftlich verbunden. Für die Brücke-Künstler waren Noldes „Farbstürme“, die „nur dem Instinkt vertrauend“, weiterhin vorbildhaft.

Mit dieser Ausstellung zeigt Beck & Eggeling zum fünften Mal Werke von Emil Nolde in New York innerhalb der vergangenen 20 Jahre. Im Jahr 1996 zeigte Beck & Eggeling erstmalig 40 Werke von Emil Nolde.

Zur Ausstellung „Emil Nolde & Die Brücke“ erscheint ein Buch mit einem Vorwort von Ute Eggeling und Michael Beck.

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