Ein Oscar aus Lego-Steinchen

Gestern haben wir an dieser Stelle die Filme, Regisseure und Schauspieler vorgestellt, die in diesem Jahr für einen Oscar nominiert sind. Aber wo Licht ist, ist immer auch Schatten: Die Nicht-Nominierten, Enttäuschten und Zukurzgekommenen dürften auch diesmal wieder zahlreicher sein als ihre Kollegen im Rampenlicht des Ruhms, vielmehr: der berechtigten Ruhmeshoffnung.

Angelina Jolie wurde nicht als beste Regisseurin, Clint Eastwood nicht als bester Regisseur nominiert. „Snubbed“ lautet dafür Hollywoods Fachbegriff: brüskiert, abgewiesen. Von Jolie und Eastwood sind keine Reaktionen übermittelt. Wohl aber vom Team des Lego Movies, der in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ überraschend leer ausging. Die Macher des Klötzchenfilms trösteten sich ganz offensichtlich höchst spielerisch: und bauten mit Hilfe gelber Legosteine eine eigene Statue. Regisseur Phil Lord fotografierte das Ganze, veröffentlichte das Bild via Twitter – und verkündete der Welt dort draußen: „Schon okay, hab’ mir meinen eigenen gemacht.“ Wie viel Größe doch in kleinen Steinchen liegen kann!