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Boys Noize spielt jetzt live - Tickets zu gewinnen

08.11.2012 | 18:22 Uhr
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Boys Noize spielt jetzt live - Tickets zu gewinnen
Boys Noize ist in seiner Heimat Deutschland weniger bekannt - noch.

Essen.  Während Alex Ridha alias Boys Noize in den USA und Japan schon länger die großen Hallen füllt, musste er in Deutschland bis zu seinem dritten Album „Out Of The Black“ warten, um auch hier abseits von Festivals die Massen zu erreichen. Zwei Techno-Legenden verhalfen ihm zum Durchbruch.

In den USA und in Japan füllt er bereits seit geraumer Zeit die großen Hallen. Künstler wie die Blackeyed Peas, die Scissor Sistors oder der Rapper Snoop Dogg hören auf seine Meinung und arbeiten mit ihm zusammen. In seiner Heimat Deutschland kennen ihn außerhalb der Szene jedoch nur wenige: DJ und Produzent Alex Ridha, besser bekannt unter seinem Alter Ego Boys Noize. Soeben hat der 30-jährige Wahl-Berliner sein drittes Album „Out Of The Black“ veröffentlicht – und stellt es auf einer Welt-Tournee vor.

Ridha legt als Teenager in den wichtigen Clubs seiner Heimatstadt Hamburg auf und unterschreibt im Jahr 2000 seinen ersten Plattenvertrag. Zusammen mit einem befreundeten Produzenten entsteht das Duo „Kid Alex“. Nach zwei Alben kommt es dann 2004 zum Zerwürfnis zwischen Ridha und der Plattenfirma: „Für mich war damals schon klar, ich kann nur das machen, wohinter ich wirklich stehe.“ Ridha weiter: „Ich wollte mich nicht verstellen.“

Harter, verzerrter Sound

Zur gleichen Zeit entsteht in seinem Kopf Boys Noize und Ridha produziert wie besessen die ersten Songs. Er erfindet die Grundsteine des harten, verzerrten Sounds, die ihn wenig später an die Spitze des Electro-Olymps katapultieren werden.

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Parallel dazu beackert er als DJ weiter die Clubs. An einem Abend teilt er sich das DJ-Pult mit den deutschen Techno-Legenden Westbam und DJ Hell. Er nutzt seine Chance: „Die zwei bekamen von mir eine Demo-CD mit den ersten Songs.“ Am nächsten Tag rufen ihn beide an, um ihn unter Vertrag zu nehmen. Ridha entscheidet sich für DJ Hell. Doch das reicht noch nicht an Eigenständigkeit: ein Jahr später gründet Ridha ‘Boys Noize Records’. Dort veröffentlicht er nahezu alle Singles und seine drei Alben.

Remixe für Depeche Mode, Daft Punk und Feist

Die Szene wird auf das Talent von Ridha aufmerksam, der sich nicht nur durch eigene Produktionen, sondern auch durch Remixe für andere Künstler einen Namen macht: „Als die Anfrage von Depeche Mode kam, ob ich ihren Song ‘Personal Jesus’ remixen möchte, war das für mich als Fan ein besonderer Moment.“ Neben Depeche Mode, verpasst Boys Noize unter anderem Songs der Chemical Brothers, Daft Punk, Marilyn Manson, Gonzales und Feist seine eigene Note.

Während sich in den USA und Japan schnell der erste Erfolg einstellt, muss Ridha auf die Akzeptanz in Deutschland warten: „Am Anfang hatte es mein Sound hier schwer.“ Minimal-elektronische Musik gibt in den Jahren 2006 bis 2008 in der Club-Landschaft den Ton an. Doch die härteren elektronischen Klänge setzen sich durch. Mit der Veröffentlichung seines zweiten Albums ‘Power’ im Jahr 2009 lohnen sich dann allmählich auch in Deutschland die Mühen für Ridha. Auftritte auf großen Festivals, wie dem Hurricane, spiegeln das wieder.

„Live werden die Songs lebendig“

Mit seinem dritten Album ‘Out Of The Black’ fühlt sich die Situation für Boys Noize anders an: „Mittlerweile bin ich hier in Deutschland angekommen.“ Für seine Tour hat er sich viel vorgenommen: „Ich spiele zum ersten Mal meine Songs live. Dadurch verändern sie sich und werden richtig lebendig.“

Am kommenden Mittwoch, 14. November, macht Boys Noize Station im Kölner E-Werk. Wir verlosen zweimal zwei Karten für das Konzert. Schreibt uns einfach eine Mail an gewinnspiel@derwesten.de - Betreff Boys Noize. Schreibt bitte euren Namen in die Mail, damit wir euch auf der Gästeliste vermerken können. Einsendeschluss ist Montag, 12. November, um 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden benachrichtigt.

Maximilian Löchter

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http://www.derwesten.de/kultur/die-zwei-welten-von-boys-noize-id7273319.html
2012-11-08 18:22
Boys Noize, Blackeyed Peas
Kultur