Die Oper zieht immer noch

Düsseldorf..  Das Opern-, Operetten- und Ballettprogramm der Deutschen Oper am Rhein konnte offenbar zuletzt überzeugen. Ausgebuchte Silvestervorstellungen an ihren beiden Spielstätten in Düsseldorf und Duisburg und etliche ausverkaufte Vorstellungen in der Vorweihnachtszeit und über die Feiertage bescherten dem Haus einen runden Jahresausklang.

Angeführt von Klassikern wie „Aida“, „Die Zauberflöte“ und „Carmen“ bewies sich auch Martin Schläpfers dreiteiliges Ballettprogramm „b.21“ in Düsseldorf über Wochen als Publikumsmagnet. Auf Platz eins in Duisburg führte Josef E. Köpplingers Operetteninszenierung von Kálmáns „Die Zirkusprinzessin“ mit einer durchschnittlichen Auslastung von 99 Prozent.

Klassiker „Hänsel und Gretel“

Ebenso erfreute sich die älteste Inszenierung auf dem Spielplan der Rheinoper, Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“, einer ungebrochenen Nachfrage.

Insgesamt hatte die Oper im Dezember eine Auslastung von 84 Prozent.

Auch im Januar sind beide Vorstellungen von Barrie Koskys „Zauberflöte“-Inszenierung bereits ausverkauft, ebenso wie „Carmen“ in der bildstarken Inszenierung von Carlos Wagner. Mit der Premiere von „b.22“, Schläpfers neuem dreiteiligen Ballettprogramm, am 23. Januar im Theater Duisburg, und Donizettis „L’elisir d’amore“, am 30. Januar im Opernhaus Düsseldorf, stehen zwei große Neuproduktionen auf dem Spielplan.

Ergänzt wird das Programm in Düsseldorf durch Wiederaufnahmen von Dietrich W. Hilsdorfs Puccini-Interpretation von „Il trittico“ (ab 11. Januar) und dem beliebten Wagner-Klassiker „Der fliegende Holländer“ (ab 23. Januar).