Didgeridoo fürs Techno- Zeitalter

Düsseldorf..  Der Australier Tjupurru ist ein Virtuose auf dem „Didjeribone“, einer Mischung aus Didgeridoo und Posaune, und auf dem „Face Bass“, einem kleinen seismischen Sensor, der Geräusche direkt im Mund des Spielers aufzeichnet und elektrisch hörbar macht. So schafft Tjupurru live mit Samples und Loops seine ganz eigene Klangwelt, die er selbst als „Didjetronica des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Tjupurru wuchs in Papua-Neuguinea auf und entdeckte erst als junger Mann, dass er und seine Familie von australischen Aborigines abstammen. Schon als Kind hatte er das Didgeridoo für sich entdeckt, indem er zunächst dem Plastikrohr eines Staubsaugers Töne entlockte. Bei seinem Konzert am Mittwoch, 15. April, in der Düsseldorfer Jazzschmiede (Himmelgeister Str. 107g) begleitet ihn der indonesische Flötist und Perkussionist Efiq Zulfiqar.

Beginn ist um 20.30 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr. Eintritt: 7,50 Euro, Tickethotline 0211-3110564 oder an der Abendkasse. Infos: www.globalklang.de, www.jazz-schmiede.de