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Deutsche Orchestervereinigung klagt über Fusionen

12.09.2012 | 16:13 Uhr
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Die deutsche Orchestervereinigung klagt über die sinkende Zahl professioneller Orchester. Zuletzt sei die "Neue Elbland Philharmonie" in Riesa mit dem Orchester der Landesbühnen Sachsen in Radebeul unter massivem Verlust von Musikerstellen fusioniert, erklärte die Vereinigung in Berlin am Mittwoch.

Berlin/Dresden (dapd). Die deutsche Orchestervereinigung klagt über die sinkende Zahl professioneller Orchester. Zuletzt sei die "Neue Elbland Philharmonie" in Riesa mit dem Orchester der Landesbühnen Sachsen in Radebeul unter massivem Verlust von Musikerstellen fusioniert, erklärte die Vereinigung in Berlin am Mittwoch. Mit dem Zusammenschluss verfügten die Landesbühnen über kein eigenständigesnur noch 131 professionelle Klangkörper Orchester mehr. Damit gibt es den Angaben zufolge in Deutschland .

Laut Vereinigung hat sich die deutsche Orchesterlandschaft in den vergangenen zwei Jahrzehnten um fast ein Viertel verkleinert. 1992 gab es demnach noch 168 Orchester.

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