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Claptons Socken

22.03.2013 | 00:22 Uhr

Fürs Cover hat Eric Clapton ein Foto von sich mit dem Handy geschossen. Einer wie er darf das. Dasselbe lässt sich übers aktuelle Album „Old Sock“ (Polydor/ Universal) sagen. Gerade mal zwei neue Songs sind drauf. Den Rest hat er mit Coverversionen seiner Lieblingstitel gefüllt und ein paar alte Freunde eingeladen. Paul McCartney singt einer stampfigen Fassung von „All Of Me“ mit. J.J. Cale beim entspannten „Angel“. Steve Winwood drückt beim wohltuend entrümpelten „Still Got The Blues“ die Orgeltasten.

Immer wieder blitzt ein schönes Solo auf zwischen Slidegitarre und Streichern. Aber alles klingt ein bisschen steril, wie man das von Clapton eben kennt. Viel Blues, viel Reggae. Dass man letzteren besser in Jamaika als in England macht, hätte Mister Slowhand eigentlich seit „I Shot The Sheriff“ wissen können. Ein Album, das man nicht haben muss.


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