Cello-Star Mischa Maisky im Parktheater

Iserlohn..  Mischa Maisky ist nicht nur der wohl berühmteste Cellist der Gegenwart, sondern er wird vor allem als der „große Romantiker” unter den Cellisten gefeiert. Sein Spiel ist rückhaltlos emotional, voller Leidenschaft, brennend vor Intensität und zugleich edel und seelenvoll im Ton. Er ist der einzige Cellist weltweit, der sowohl bei Mstislaw Rostropowitsch als auch bei Gregor Piatigorsky studiert hat. Rostropowitsch pries Mischa Maisky als „eines der herausragendsten Talente in der jüngeren Cellisten-Generation. Sein Spiel verbindet Poetik und hervorragendes Feingefühl mit viel Temperament und brillanter Technik“. Am Samstag, 28. Februar, 20 Uhr, spielt Mischa Maisky zusammen mit der Russischen Kammerphilharmonie unter der Leitung von Juri Gilbo. Auf dem Programm stehen die „Holberg-Suite“ für Orchester von Edvard Grieg, das „Notturno“ für Cello und Orchester von Tschaikowski, Max Bruchs „Kol Nidrei“ für Cello und Orchester und von Joseph Haydn die Symphonie Nr. 49 „La Passione“ und das Cellokonzert in C-Dur.

Konzerte aufallen fünf Kontinenten

Mischa Maisky wurde in Lettland geboren, studierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, konzertiert auf allen fünf Kontinenten dieser Erde und hat nach seiner Repatriierung nach Israel seinen Lebensmittelpunkt in Brüssel gefunden. Er selbst versteht sich als Weltbürger: „Ich spiele ein italienisches Cello, mit französischen und deutschen Bögen, österreichischen und deutschen Saiten, meine Tochter wurde in Paris geboren, mein ältester Sohn in Brüssel, mein mittlerer in Italien und mein jüngster in der Schweiz, ich trage eine schweizerische Uhr und eine indische Halskette – kurz gesagt, ich sehe mich als Kosmopolit und fühle mich da zu Hause, wo die Leute klassische Musik schätzen und genießen.”