Boney M.-Star Bobby Farrell gestorben
30.12.2010 | 13:45 Uhr 2010-12-30T13:45:00+0100
Den Haag.Der Popstar und Tänzer der Band Boney M., Bobby Farrell, ist tot. Nach Angaben seines Agenten John Seine starb er am Donnerstag in einem Hotelzimmer in St. Petersburg, wo er Auftritte hatte.
Boney-M.-Mitglied Bobby Farrell ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Er wurde am Donnerstagmorgen tot in seinem Hotelzimmer in Sankt Petersburg gefunden, wie sein Agent John Seine auf Anfrage in Amsterdam sagte.
Farrell, der 1949 auf der Karibikinsel Aruba geboren wurde, gelangte auf verschlungenen Wegen in die Niederlande und später nach Deutschland, wo er unter anderem als Diskjockey arbeitete. 1974 stieß er zur Gruppe Boney M., die wenige Jahre später mit Hits wie „Daddy Cool“, „Sunny“ oder „Brown Girl in the Ring“ zu weltweiter Berühmtheit gelangte.
Farrell war der „King of Disco“
Farrells Beitrag zu den Liedern war in erster Linie optisch. Sein Tanzstil war unkonventionell und extrovertiert und bescherte ihm den inoffiziellen Titel „King of Disco“. Außerdem trug er neben selbst geschneiderten Kostümen einen voluminösen Afrolook mit Seitenscheitel.
Doch als Sänger konnte er sich – zumindest in der Zeit bei Boney M. – nicht bezeichnen. Zwar bewegte er die Lippen zum Text, doch wie sich später herausstellte, stammte der Gesang in aller Regel nicht von Farrell, sondern von Produzent Frank Farian.
1986 trennten sich die Wege von Farrell und Boney M., doch Farrell startete eine Solokarriere und trat ab 1992 wieder mit einer eigenen Boney M.-Formation auf. Ein Schritt, über den Frank Farian als eigentlicher Macher gar nicht begeistert war.
Farrell gibt auf seiner eigenen Internetseite bobbyfarrell.com – auf der sich zunächst keine Todesnachricht fand – als Lebensmotto an, dass seine Musik die Menschen glücklich machen für schöne Erinnerungen sorgen soll.
20:33
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23:29
Farrell gibt auf seiner eigenen Internetseite bobbyfarrell.com – auf der sich zunächst keine Todesnachricht fand – als Lebensmotto an, dass seine Musik die Menschen glücklich machen für schöne Erinnerungen sorgen soll.
Vieleicht kam er dazu gar nicht mehr .....
21:28
@ #7
Wäre er kein Star gewesen, hätte so ein weltgewandter und lebenserfahrener Mensch wie Du den Artikel doch nicht gelesen ;-)
Er war mit seinem Tanzstil in den 70ern eine einmalige Erscheinung. Farian hat mit ihm eine Figur auf die Bühne gebracht, die in Erinnerung blieb, auch wenn die eigentliche Gesangsleistung von den Damen und Farian stammten. Er war das Aushängeschild von Boney M. Auch wenn ich nun wirklich kein Fan war ist es schade, dass er so früh verstarb.
20:50
Man braucht nur ein bisschen rumzuhüpfen schon ist man ein Star wer kommt nur auf diese Blödsinnigen bezeichnungen
19:05
Ob er selbst gesungen hat oder nicht..... Eine Kultfigur ist wieder mal zu früh verstorben. Schade.
18:28
Morgen werd ich für Dich auf der Tanzfläche rumzappeln ;-) rip
16:42
Um ein Star zu sein, muss man nicht singen können.
Der Mann ist/war ein Stück Zeitgeschichte und Kult einer Generation.
Aber um das zu sehen, muss man halt weiter schauen können als über seinen begrenzten persönlichen Horizont.
RIP mein lieber Bobby. Du hast zumindest mir Biel Freude bereitet.
16:04
tja, jetzt ist der papa kalt...
r.i.p. bobby, du verrücktes tanzhuhn
15:22
Was heißt Star???
Der ja hat nicht mal gesungen, nur einfach ein bißchen um die Mädels rumgehampelt.
Songs, Idee, Chorographie und Stimme!!! stammen von Frank Farian.
15:21
Er war ein Superstar, schade das er verstorben ist...
Mein herzliches Beileid an die Hinterbliebenen...