Begehbares Netz in Düsseldorfer K21 weiteres Jahr geöffnet

Drei Lagen hochmoderner Sicherheitsnetze: Mit Ingenieuren, Architekten und Spinnen-Experten hatte der Künstler Tomàs Saraceno sein Werk "in orbit" geplant und realisiert.
Drei Lagen hochmoderner Sicherheitsnetze: Mit Ingenieuren, Architekten und Spinnen-Experten hatte der Künstler Tomàs Saraceno sein Werk "in orbit" geplant und realisiert.
Foto: Jakob Studnar
Was wir bereits wissen
Bis Ende 2015 kann Saracenos begehbare Netzkonstruktion im Düsseldorfer Ständehaus besucht werden. Damit bleibt "in orbit" ein Jahr länger als geplant.

Düsseldorf.. Besucher müssen Overalls anziehen und Sicherheitsschuhe. Und schwindelfrei sollten sie auch sein: Die spektakuläre, begehbare Netzkonstruktion des Künstlers Tomás Saraceno unter der Glaskuppel des Düsseldorfer Ständehauses (K21) bleibt ein weiteres Jahr geöffnet. In den vergangenen eineinhalb Jahren hätten mehr als 100.000 Menschen die Konstruktion in 25 Meter Höhe besichtigt oder seien hineingeklettert, teilte die Kunstsammlung NRW am Montag in Düsseldorf mit.

Zunächst war geplant, das "in orbit" betitelte Werk aus 2500 Quadratmetern Stahlnetz bis Ende 2014 zu präsentieren. Sicherheitsprüfungen hätten nun ergeben, dass die Konstruktion nach einigen Restaurierungen noch bis zum Jahresende 2015 benutzt werden könne.

Die hochmodernen Sicherheitsnetze sind in drei Lagen ausgespannt und werden von riesigen luftgefüllten PVC-Kugeln auf Abstand gehalten. Saraceno hatte das Werk mit Ingenieuren, Architekten und Spinnen-Experten geplant und realisiert. Parallel dazu kann in einem der Ausstellungsräume eine weitere Arbeit zum Thema Spinnennetze bewundert werden - mit echten Spinnweben. Diese Arbeit freilich darf man nur angucken... (dpa/WE)