Backstreet Boys für immer
23.07.2009 | 18:18 Uhr 2009-07-23T18:18:00+0200
Ein Leben ohne die Hits („Shape Of My Heart”) und die Auftritte der Boygroup – für echte Fans unvorstellbar! Für Bandmitglied Howie Dorough selber auch: Vor dem Start der nächsten BSB-Tournee (u.a. 16.11. in Oberhausen) sprachen wir mit dem 35-jährigen Backstreet Boy über alte Zeiten und neue Ziele.
Hallo, Howie! Zuerst einmal müssen wir dir gratulieren: Du bist vor kurzem Vater geworden. Wie sehr hat das dein Leben verändert?
Howie: (lacht) Es hat jedenfalls meinen Schlafrhythmus gehörig auf den Kopf gestellt. Und: Jetzt habe ich auch das Gefühl, dass es noch mehr Sachen gibt, für die es sich zu leben lohnt. Ein Kind macht dein Leben um einiges reicher. Ich kann es kaum abwarten, meinem Sohn den Rest der Welt zu zeigen.
Im Herbst gibt es die erste Gelegenheit: Ihr geht auf Tournee. Zuvor soll noch ein neues Album erscheinen – was dürfen wir erwarten?
Howie: Wir sind experimentierfreudiger geworden, haben unsere Grenzen ein wenig weiter gesteckt. Das Album wird natürlich poppig und tanzbar sein, allerdings mit einem unverkennbaren R&B-Einschlag.
Wird die Bühnenshow dem-entsprechend schweißtreibend ausfallen?
Howie: Klar. Wir werden wahrscheinlich sogar noch mehr auf der Bühne tanzen, als es die Fans von uns gewohnt sind.
Wirklich? Ihr werdet doch auch nicht gerade jünger...
Howie: Stimmt. Wir sind zwar keine 20 mehr, aber noch jung genug für eine große Show. Mal abwarten, ob das mit 50 auch noch so geht. Vorsichtshalber mache ich gleich ein paar Stretch-Übungen. (lacht)
Hat sich eure Fangemeinde seit den Anfangstagen der Band sehr stark verändert?
16.11. Oberhausen (KöPi-Arena).
Karten für ca. 49-56 € gibt's in unseren TICKET-SHOPs unter 01805/280123 sowie www.DerWesten.de/tickets
Howie: Ein wenig schon. Bei Konzerten begegnen mir Jungs und Mädchen, Jung und Alt. Und manche Hardcore-Fans von früher haben jetzt bereits selber Nachwuchs, bringen ihre Kinder zu unseren Auftritten mit. Das finde ich toll.
Nach einer längeren Pause habt ihr 2005 ein Comeback gefeiert. Weiß man beim zweiten Anlauf den Erfolg mehr zu schätzen als zuvor?
Howie: Irgendwie schon. Jetzt sind wir wirklich dankbar dafür, dass wir Platten aufnehmen und auf Tournee gehen dürfen. In den 90er Jahren waren wir im Begriff, unseren Erfolg für selbstverständlich zu halten. Deshalb brauchten wir diese Pause. Wir waren zugegebenermaßen auch ein wenig ausgebrannt.
Kevin hat die Band verlassen – vermisst du ihn?
Howie: Definitiv! Er war ein wichtiger Teil unserer Gruppe und wird für mich auch immer ein Backstreet Boy bleiben. Aber er wollte sich verändern. Das respektieren wir natürlich. Inzwischen hat er eine neue Familie gegründet und sich als Schauspieler versucht.
Mit der Schauspielerei hast du auch angefangen – fühlst du dich bei BSB unterfordert?
Howie: Überhaupt nicht. Auch bei den Backstreet Boys warten immer wieder neue Herausforderungen auf mich. Nebenbei macht aber jeder so seinen eigenen Kram.
Dir haftet das Image des netten, gutaussehenden Typen an. Wärst du nicht manchmal gerne so ein Rebell wir dein Bandkollege AJ?
Howie: (lacht) Auf gar keinen Fall! Ich war nie der aufbrausende Typ. Ich bin glücklich damit, wie es ist.
Und wann kommt der Tag, an dem du für immer die Nase voll haben wirst von den Backstreet Boys?
Howie: Wahrscheinlich nie. Ich kann's mir jedenfalls nicht vorstellen. Unsere Fans wollen uns noch immer hören, wir kommen innerhalb der Gruppe prima miteinander aus. Warum also? Die Zeiten als Backstreet Boy sind die bislang glücklichsten meines Lebens.
22:22
Klasse Artikel und echt schönes Interview. Zwar kurz aber wie immer sympathisch wie man ihn kennt.
Macht weiter so Jungs wir werden mit euch älter ;)
Freu mich auf die Tour,
liebe Grüße cu @Oberhausen
Bye Steph