7000 feiern beim „kleinen Metal-Mekka“

Gelsenkirchen..  Das Rock Hard Festival zu Pfingsten ist seit 13 Jahren eine feste Größe. Auch 2015 hat es seinen Ruf als kleines Metal-Mekka (immerhin finden rund 7000 Fans an den Rhein-Herne-Kanal) behauptet. Man(n) wie Frau kann entlang des Gewässers campieren, im Rund des Amphitheaters unabhängig der Position prima sehen und einen für ein Open Air unerhört differenzierten Sound genießen. „Das ist einfach das beste Festival der Welt – da kann selbst Wacken nicht mithalten“, sagt ein Fan, der aus Nimwegen nach Gelsenkirchen-Horst gereist ist.

Auf der Bühne tummelte sich wieder eine Mischung aus aufstrebenden Talenten und altgedienten Recken, wobei letztere nicht immer durch körperliche Fitness glänzen. Ex-Iron-Maiden- und jetzt Architects-of-Chaos-Frontmann Paul DiAnno kommt ob einer Knieverletzung im Rollstuhl auf die Bühne.

Zum krönenden Abschluss des Festivals hagelte es Klassiker. Die Black Star Riders hauen einen Thin-Lizzy-Gassenhauer nach dem anderen heraus und nach „Whiskey in the Jar“ verabschiedet man sich für viel zu lange 362 Tage. „Bisse nächstes Jahr auch hier?“ – „Ja sia!“