Historiker Guido Knopp denkt nichts ans Aufhören
10.08.2012 | 17:21 Uhr 2012-08-10T17:21:02+0200
Hamburg. Die Hände in den Schoß legen, das sei nichts für Guido Knopp. Der 64-jährige Chefhistoriker des ZDF, dessen letzte Dokumentationsreihe ab September ausgestrahlt wird, wolle in Zukunft weiter für den Mainzer Sender arbeiten.
Im Januar 2013 will sich ZDF-Chefhistoriker Guido Knopp in den Ruhestand verabschieden. Sein letztes Projekt im Programmbereich Zeitgeschichte wird die Dokureihe „Weltenbrand“ sein - eine „umfassende Gesamtschau der Jahre 1914 bis 1945.“
ZDF-Chefhistoriker Guido Knopp will auch nach dem Ende seiner Dienstzeit beim Sender noch weiter arbeiten. „Ich denke, dass ich nicht die Hände in den Schoß legen und gar nichts machen werde“, sagte der 64-Jährige bei der Präsentation seiner letzten ZDF-Dokumentarreihe „Weltenbrand“ am Freitag in Hamburg. Er habe bereits Angebote erhalten, die auch mit Geschichte und Medien zu tun hätten, wie Knopp andeutete. Entschieden habe er sich noch nicht.
„Weltenbrand“ ab dem 18. September
Knopp gehört zu Deutschlands bekanntesten Historikern. Er arbeitet seit 1978 für das ZDF. Seit 1984 ist er Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte. Seine letzte ZDF-Reihe „Weltenbrand“ ist ab dem 18. September jeweils dienstags um 20.15 Uhr zu sehen. (dapd)
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