Zwei Tonnen Kupfer von Bahngelände in Recklinghausen gestohlen
11.09.2012 | 11:00 Uhr 2012-09-11T11:00:40+0200
Recklinghausen. Große Beute haben Metalldiebe in einem Stellwerk der Bahn in Recklinghausen gemacht. Bahnmitarbeitern war am Montagmorgen aufgefallen, dass dort zwei Tonnen Kupferkabel gestohlen wurden. Die Bundespolizei ermittelt.
In einem Stellwerk der Bahn in Recklinghausen sind Kupferkabel im Wert von 12.000 Euro gestohlen worden. Der Diebstahl fiel Bahmitarbeitern am frühen Montagmorgen auf. Insgesamt wurden zwei Tonnen Kupferkabel aus einem Container gestohlen.
Beamte der Bundespolizei stellten daraufhin fest, dass das Schloss an einem Container aufgebrochen wurde. In diesem Container befanden sich alte Einspeiseleitungen aus Kupfer, die durch Bahnmitarbeiter abgebaut wurden. Am Container konnte Spuren gesichert werden.
Konkrete Hinweise gibt es bisher nicht
Konkrete Hinweise auf Tatverdächtige ergaben sich bisher nicht. Die Bundespolizei leitete jedoch ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Diebstahls ein.
Zeugen die Hinweise auf Tatverdächtige oder den Verbleib der zwei Tonnen Kupfer geben können oder den Abtransport mit Fahrzeugen beobachtet haben, können sich unter den kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei: 08006 888 000 melden.

13:36
Es gibt sogenannte Flächenscanner mit denen man Gelände überwachen kann auf denen kein Unbefugter was zu suchen hat. Die helfen übrigens auch gegen S-Bahn-Sprayer. Aber wer in heutigen Zeiten nicht investiert hat das Nachsehen...
13:14
... zum Gesülze über neue Methoden der Bekämpfung.
Dann klaut man eben tonnenweise alte Kabel, indem man ein popeliges Schloss am Altmetallcontainer knackt.
Interessant ist dabei, woher die Täter das Wissen haben, welchen Container sie zu knacken haben ...
Scheint ja in der Tat ein lukratives Geschäft zu sein, geklaute Kabel zu verhökern.
12:52
Wie ich am 24.08.2012 in der WAZ gelesen habe, setzt die Bahn doch soooo erfolgreich eine Technik ein, bei der künstliche DNA auf das Metall aufgebracht wird, damit man das gestohlene Material identifizieren kann.
Eine Technik, deren Einsatz das RWE ja nun auch forcieren will.
Na da wird man die Schrottdiebe ja schnell haben – bei DEM Erfolg
Einfach künstliche DNA bei Altmetallhändlern sichern…
Ironie aus