Zwei Fluchttreppen erforderlich
10.03.2008 | 16:50 Uhr 2008-03-10T16:50:00+0100(ut) Noch in diesem Sommer wird die Stadt Hagen rund 418 000 Euro in die notwendigsten Sanierungsmaßnahmen der Ischelandhalle und der mit ihr räumlich verbundenen THG-Aula investieren müssen.
Hintergrund dafür ist eine bereits einmal verlängerte und nun am 30. Juni endgültig auslaufende Ausnahmegenehmigung. Mit den dann durchgeführten zwingend erforderlichen Brandschutzmaßnahmen und dem Bau zweier Fluchttreppen(häuser) an den Tribünenseiten wäre der weitere Betrieb der Ischelandhalle nach der Versammlungsstättenverordnung möglich. Zusätzlich sind umfangreiche Arbeiten an Elektrik und Lüftung vorgesehen. Baudezernent Thomas Grothe bezifferte die Ausgaben auf jeweils etwas mehr als 200 000 Euro für die Halle und für die Aula.
"Selbst im Fall eines Hallenneubaus hätten wir die Maßnahmen an der THG-Aula durchführen müssen, weil sie ja erhalten bleiben wird", sagte Grothe. "Bei der Ischelandhalle würden die jetzt anfallenden Kosten wenigstens den Betrieb während der Bauphase einer neuen Halle sicherstellen."
Die Arbeiten sollen nach Abschluss der Sommerferien beendet sein. "Wir gehen zurzeit davon aus, der der Spiel- und Sportbetrieb für Vereine und Schulen dann wieder im gewohnten Umfang möglich ist", sagte Grothe.
Spitzengespräch mit Phoenix-Chef
Bezüglich der geplanten neuen Großsporthalle wird es noch in dieser Woche ein weiteres klärendes Gespräch zwischen Spitzenvertretern der Stadt und dem Phoenix-Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Haensel geben. Dies bestätigte Kämmerer Christoph Gerbersmann gestern im WR-Gespräch auf Nachfrage. Gerbersmann deutete an, dass diese Unterredung auch im Zusammenhang mit der Forderung aus Arnsberg stehe, weitere Unterlagen vorzulegen, sowohl seitens der Stadt wie auch seitens des Klubs.

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