Zaghafte Töne beim Politischen Aschermittwoch
22.02.2012 | 15:32 Uhr 2012-02-22T15:32:06+0100
Essen. Der Politische Aschermittwoch ist der Tag, an dem die Politiker ohne Reue aufeinander herumhacken können. Hier werden die politischen Gegner scharf angegriffen, die Positionen gefestigt und die eigene Partei gefeiert. In diesem Jahr sind die Töne aber eher zahm als bissig.
Die großen Parteien treffen sich zum Politischen Aschermittwoch. 2012 gibt es genug Ereignisse, die sich für Verbalattacken gegen die politischen Gegner eignen: Wulffs Rücktritt, Gaucks Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten, die Euro-Krise, zehn Jahre Hartz IV. Genug Munition, um scharf zu schießen. Doch die meisten Reden blieben überraschend zaghaft. Vor allem CSU-Chef Horst Seehofer nahm sich zurück. Da er das Amt des Bundespräsidenten übergangsweise übernimmt, gab er sich zwar selbstbewusst, aber zurückhaltender als sonst. (mawi mit dapd)

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