Von wegen, „es war nicht geplant”
21.12.2009 | 11:45 Uhr 2009-12-21T11:45:00+0100Einige haben es bereits vermutet, andere haben es gewusst: Der fristlose Rausschmiss von SVN-Trainer Achim Veit war alles andere als eine spontane Aktion nach Dietmar Burgstallers Rücktritt.
Der ehemalige geschäftsführende Gesamtvorstand hat mit der erweiterten Tagesordnung dafür gesorgt, dass nach seinem Rücktritt die restlichen SVN-Abteilungsleiter über die fristlose Kündigung abzustimmen hatten.
Nur: kennen die Abteilungsleiter überhaupt Achim Veit? Kennen sie den restlichen Fußball-Abteilungsvorstand, der im Laufe der gesamten Vorgänge momentan ebenfalls stark dezimiert ist? Wissen die Abteilungsleiter Handball, Schwimmen bis Coronar-Sport, wie sich die Kinder, Jugendlichen, Heranwachsenden und Senioren in ihrer SVN-Fußballabteilung fühlen, warum sie dort und nicht woanders ihre Freizeit verbringen? Haben sie genügend Kenntnisse darüber, warum erwachsene Menschen in der Abteilung ein verantwortungsvolles Ehrenamt übernehmen?
Wohl kaum.
Denn nach wie vor ist eines sicher: Gespräche hat es nach der Ära Burgstaller nicht gegeben. Da wurde quasi nach Aktenlage und – pardon – nach Tagesordnung entschieden. Da wurde Burgstallers eingeschlagener Weg fortgeführt, ohne die Chance zu nutzen, die Lage neu zu bewerten und sich ein umfassendes Bild zu machen. Immerhin, wir erinnen uns, hatte der SVN-Trainerstab bereits die Kündigung zum Saisonende. Warum dann noch die Sache übers Knie brechen? Warum keine Gespräche?
Wilfried Zech macht sich bestimmt keine Freunde bei den Kickern. Es rettet ihn auch nicht, dass er stets wiederholt, er habe den Posten lediglich vorläufig angenommen, damit es beim SV Neukirchen weitergeht.
Wenn nämlich die gewählte Marschrichtung beibehalten wird, geht es bei den Fußballern nicht weiter. Und das ist schlimm.

08:19
Leider ist es bei der ganzen Posse um die Entlassung des Trainerteams der ersten Mannschaft so wie so oft im Leben: es geht wieder mal um persönliche Animositäten bzw. Freundschaften, nicht um den Verein selbst. Rein sportlich ist dem Trainerteam nicht das Geringste vorzuwerfen: zwei Beinahe-Aufstiege und jetzt ein aussichtsreicher Tabellenstand. Herr Burgstaller scheint auf persönlicher Ebene nicht mit Herrn Veit klarzukommen, also musste Veit gehen. Dass Herr Zech jetzt so kompromisslos die Burgstaller-Linie fortführt, ist einfach zu erklären. Zech schuldet Burgstaller noch einen Gefallen, liegt sein eigenes grobes Fehlverhalten schließlich noch nicht lange zurück. Eine Hand wäscht ja bekanntlich die andere. Beim SVN müssen jetzt ganz neue Namen her.
19:58
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11:50
Burgstaller ist weg. Dies ist erstmal der erste richtige Schritt.
Was jetzt kommt, muss vorsichtig und gut überlegt geplant werden.
Wichtig ist ein Neuanfang mit neuen Personen an der Spitze.
Die Nachwehen von Burgsmeier sind einfach hinzunehmen - nicht aufregen. Der wartet nur darauf das man Ihn wieder fragt.
07:55
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