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VfL Eintracht spaziert in DHB-Pokal

05.03.2010 | 23:47 Uhr
VfL Eintracht spaziert in DHB-Pokal

Aufstiegschancen in der Liga, Einzug in die erste Hauptrunde des DHB-Pokals locker geschafft. Gut zwei Wochen, bevor der Winter kalendarisch endet, könnten beim Handball-Regionalligisten VfL Eintracht Hagen schon Frühlingsgefühle ausbrechen. Wenn die Personallage weniger schlecht wäre.

Der gestrige WHV-Drittrunden-Sieg gegen den Klassenrivalen HSG Bergische Panther, der mit 37:22 (17:7) mehr als deutlich ausfiel, wurde „ohne Sechs” geschafft. Marc Oberste, Niclas Pieczkowski, Levent Cengiz, Jan-Niklas Richter und Michael Wulf pausierten verletzt oder wegen Krankheit, Fabian Schulte-Berthold war auf einer Exkursion.

Doch damit nicht genug: Patrick Lütgenau, den seit Wochen die Wade zwickt, spielte nur in der Anfangsphase, Thomas Brannekämper verdrehte sich in der 31. Minute das Knie und humpelte vom Feld. „Wenn der etwas Ernstes hat, wäre das katastrophal”, meinte VfL-Coach Michael Wolf nach dem Spiel mit Blick auf den Endspurt in der Liga, der nächsten Samstag mit einem Gastspiel beim TuS Ferndorf beginnt.

Gestern im Pokalspiel gegen den Liga-14. aus Burscheid, dem mit Rainer Hantusch, Frank Ferber und David da la Fuente ebenfalls wichtige Akteure fehlten, fiel das Ausscheiden der „Starter” Lütgenau und Brannekämper nicht ins Gewicht. Jeder, der kam, fügte sich gut ein. Mit Roman Köck, Thorsten Kötter, Dennis Wolf und Frederik Kowalski standen zeitweise vier Akteure auf dem Feld, die aktuell zum Hagener Verbandsliga-Team zählen. Dazu Alessio Sideri, der normalerweise auch eher selten in der Regionalliga-Mannschaft zum Zuge kommt. Dass mit Kötter und Kowalski gleich zwei „Aushilfen” zu den Haupttorschützen gehörten, spricht für sich.

„Da zahlt sich die gute Zusammenarbeit mit den Verbandsliga-Trainern Sascha Simec und Carsten Fege aus”, freut sich Michael Wolf darüber, dass die Rädchen momentan gut ineinander greifen. „Das war von Anfang an unser Konzept, und jetzt ernten wir den Lohn.”

VfL Eintracht: Minzlaff, ab 44. Tesch, Kraus (8), Kötter (8/2), Kowalski (6), Sideri (4), Brannekämper (4/1), Köck (2), Pries (2), Wolf (2), Lütgenau (1). - Hauptschützen Bergische Panther: Menzlaff (7), Heubel (7/2).

Rainer Hofeditz

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