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Verstärkung aus den eigenen Reihen

11.08.2009 | 22:31 Uhr

Fußball. Der SV Budberg II will in der Kreisliga A einige Favoriten ärgern, möchte sich aber am Ende nur im Mittelfeld sichern.

53 Punkte, Platz sechs: So stellte sich der Saisonabschluss im vergangenen Jahr von der Reserve des SV Budberg in der Fußball-Kreisliga A dar. Und wieder strebt Mohamed Benkaddour mit seinem jungen Team einen Platz im sicheren Mittelfeld an. „Das wird in der kommenden Saison aber viel schwieriger”, ist der Trainer sicher, „die anderen Mannschaften haben ganz schön aufgerüstet.”

Trainer Mohamed Benkaddour (Mitte, rechts) präsentiert den Kader des SV Budberg II: (hinten von links) Tolga Celik, Christian Engeln, Ilia Stantscheff, Jan-Philippe Garber, Tobias Krolzig; (Mitte von links) Marc Puiskens, Markus Lingen, Achim Lorenz, Helge Coerdt, Stefan Kowacz, Pascal Büssers, Daniel Kühn; (vorne von links) Co-Trainer Gerit Schöps, Sebastian Isbanner, Simon Temath, Thorsten Feß, Nico Suchanek, Dennis Deutschbein, Jan-Luca Schulz. Foto: Olaf Fuhrmann

Allerdings hat sich seine Teamplanung in der Sommerpause auch nicht nur auf den Kader der vergangenen Spielzeit beschränkt. So kommen beispielsweise Stürmer Achim Lorenz und Abwehrstratege Ulf Albeck aus der ersten Mannschaft vom SV Budberger, die immerhin in der Bezirksliga spielt.

Die Spieler sind bekannt

Mit Stefan Kovac kommt noch ein Mittelfeldmann aus der eigenen Dritten. Das war es erst mal mit erfahrenen Seniorenspielern. „Aus der eigenen A-Jugend sind noch Jan-Philippe Garber für den Sturm und Tolga Celik fürs Mittelfeld zu uns gekommen”, zählt Benkaddour seine Neuzugänge auf. Und schnell wird klar: Der SV Budberg II setzt auf die Stärken des eigenen Klubs.

„Wir haben keine Spieler aus anderen Vereinen”, so Benkaddour. Allerdings kennt er Garber und Celik noch gut. Aus den Zeiten, als er noch als Jugendtrainer aktiv war. „Das sind so sechs bis sieben Jahre her”, rechnet er nach.

„Wir haben für die Mannschaft aber eine gesunde Mischung gefunden. Und das Team hat in der Vorbereitung gut gespielt, auch die Trainingsbeteiligung war in Ordnung”, blickt der Trainer zuversichtlich auf den Saisonstart. „Wir möchten auf jeden Fall einige Favoriten ärgern”, schmunzelt er. Nur ein Problem bleibt: Mit Thorsten Feß steht dem Team nur ein Torwart zur Verfügung.

Allerdings kann er gerade in den ersten beiden Partien nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Im Auftaktspiel beim OSC Rheinhausen am Sonntag, 16. August, und in der zweiten Partie, wenn der TuS Baerl sich in Budberg präsentiert, muss er noch auf einige Urlauber verzichten. Doch vielleicht springen am Ende mehr als 53 Punkte und Platz sechs heraus.

Uwe Zak

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