Verkehrschaos für City von Olpe befürchtet
31.05.2011 | 12:00 Uhr 2011-05-31T12:00:00+0200Olpe.Ab der nächsten Woche sollten Autofahrer, die die Martinstraße bzw. die Günsestraße passieren wollen, Geduld oder Ortskenntnis mitbringen - oder beides.
Denn der Kreis Olpe wird über einen Zeitraum von etwa vier Wochen Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II ,auf die Straße bringen’, wie der Abteilungsleiter der Kreiswerke, Ulrich Korreck, auf Anfrage bestätigte: „Die Firma Lutz aus Wildbergerhütte wird dann einen Lärm-mindernden Fahrbahnbelag aufbringen.“ Diese Arbeiten könnten überwiegend nur mit Teil- oder Vollsperrungen der Straßen ausgeführt werden.
Betroffen ist die Martinstraße ab dem Kreisel „Günsestraße/Auf der Fohrt“ stadtauswärts bis Höhe Grubenstraße und die Günsestraße bis etwa Höhe Kolpingstraße. Korreck: „Die gesamte Baustrecke ist etwa 730 m lang, die Kosten belaufen sich auf rund 200.000 Euro.“
Begonnen wird am Montag, 6. Juni, die Arbeiten sollen planmäßig am Samstag, 9. Juli , beendet sein. Sofort zu Beginn des Projekts, am 6. und 7. Juni, soll die alte Asphaltdecke im gesamten Baufeld abgefräst werden. Dafür muss die Fahrbahn abschnittsweise gesperrt werden.
Die Stadt Olpe: „Weitere Sperrungen mit unterschiedlichem Umfang werden notwendig, insbesondere bei der Erneuerung des Kreisverkehrsplatzes Martinstraße/Günsestraße. Der Fahrzeugverkehr wird dann über andere innerstädtische Straßen geleitet.“
Der Kreis Olpe ist für diese Baumaßnahme federführend, da es sich bei den beiden Straßenstücken um die K 6 handelt.
Dass die Baumaßnahme möglicherweise zu einem innerstädtischen Verkehrschaos führen kann, davon erhielten die Autofahrer am Montag schon einen Vorgeschmack. Denn die Stadt Olpe ließ auf einem kleinen Teilstück der Westfälischen Straße und der Martin-straße Ausbesserungsarbeiten mit schnell bindendem Flüssig-Belag ausführen und musste dafür kleine Straßenstücke sperren. Was sofort zu langen Rückstaus in die Olper Innenstadt führte.
Am Nachmittag waren die Absperrbaken schon wieder verschwunden, bis dahin hatten die Mini-Baustellen den Verkehr allerdings schon erheblich behindert.
Wie bereits berichtet, hatte der Kreis mit Fördermitteln aus dem K II-Paket des Bundes bereits die K 36 in Drolshagen (Benolper Straße) mit dem ,Flüster-Asphalt’ saniert. Für eine Strecke von rund 600 m wurden rund 180.000 Euro ausgegeben. Diese Arbeiten sind bis auf die Markierung bereits abgeschlossen. Eine dritte Maßnahme steht später noch bei St. Claas an.

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