Verkehrsaufkommen könnte Swingerclub ausbremsen
05.03.2010 | 12:45 Uhr 2010-03-05T12:45:00+0100
Hillmicke. Wird es nun was mit dem Swingerclub im Kreis Olpe oder nicht? Zwei Gründe gibt es, weshalb die Genehmigung verwehrt werden könnte. Zum einen das angrenzende Wohngebiet. Und zum anderen - ein Schelm, wer Böses dabei denkt - das Verkehrsaufkommen.
Hohe Wellen schlägt die geplante Wellnessoase mit Swingerclub am Wirtschaftsweg zwischen dem Gerlinger Industriegebiet „Auf der Mark” und der Hillmicker Firma EMG. Auf Anfrage bestätigte Kreisbaudirektor Heinz-Gerd Kraft, dass im Kreishaus zwei Anträge vorliegen: ein Bauantrag mit Nutzungsänderung in eine WM-Arena sowie eine Voranfrage für eine Nutzungsänderung in einen Wellnessclub.
Anträge werden geprüft
„Die beiden Anträge werden geprüft”, so Kreisbaudirektor Kraft. Falls es sich um eine sogenannte „Vergnügungsstätte” handelt - und darauf deutet vieles hin - würde diese nicht genehmigt. „Das ist dort nicht zulässig. Das geht nur in Kerngebieten, genauso wie Spielstätten.” Als Problem sieht Kraft auch das angrenzende Wohngebiet: „Gewerbliche Nutzung ist nur unter Berücksichtigung der Wohnbebauung möglich. Es geht um das Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe.”
„Wellness” sei ein weiter Begriff, so der Kreisbaudirektor. „Es gibt überall Saunen in Wohngebieten. Dort arbeitet ein Masseur, der nebenher noch eine Sauna betreibt.” Dies sei kein Problem, solange es sich nicht um eine Vergnügungsstätte handele.
Zur Nachfrage, warum denn in Wilhelmstal ein Etablissement existieren dürfe, meinte Kraft: „Das ist im Außenbereich. Das war einmal eine Gaststätte und hat sich schleichend entwickelt. Die Wohnbebauung ist dort weit weg und die Störung gering.” Der vorliegende Antrag werde jetzt konkret vom Kreis Olpe mit Beteiligung der Gemeinde Wenden geprüft, so Kraft.
Vorlage für den Bauausschuss
Wendens Baudezernent Reiner Jung sagte am Donnerstag: „Ich weiß nicht, wie die Politik entscheidet, aber ich gehe mal davon aus, dass das nicht positiv gesehen wird.” Derzeit sei man dabei, eine Vorlage für den Bauausschuss am 17. März zu erarbeiten. Dabei geht es um Planungsrecht in dem bislang unbeplanten Innenbereich und die Frage: Fügt sich das Vorhaben in die vorhandene Bebauung (gewerbliche Nutzung und Wohnbebauung) ein? Zweiter Aspekt wäre die Erschließung. „Hierbei geht es darum, ob das Verkehrsaufkommen von dem Gebiet ertragen werden kann”, so Baudezernent Reiner Jung.
Der Standpunkt der Gemeinde Wenden wird in die Entscheidung einbezogen. Über Ablehnung oder Genehmigung entscheidet dann der Kreis Olpe.

02:54
Meines Erachtens ist an einem Swingerclub nichts Verwerfliches zu sehen. Wir leben nun einmal in einer recht modernen Zeit, die keine Heilige Inquisition benötigt. Durch Unterdrückung menschlicher Bedürfnisse ist seit jeher zuviel geschehen. Das beweisen die aktuell ans Tageslicht geratenen Vorfälle sexuellen Missbrauches innerhalb der katholischen Kirche mehr als deutlich. Moralapostel erwarten Akzeptanz für sich. Dann mögen sie auch Andersdenkende akzeptieren. Wo bleibt ansonsten unsere Demokratie? Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich alles entwickelt.
15:55
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14:38
Schade, daß so selten Karneval in der Gegend ist, wo diese verklemmten Moralapostel mal was nackiges ankucken dürfen (aber nur, wenn Mama nicht dabei ist). Free Willy!!! Wäre auch was für gestresste Geistlich, denn da darf man erst ab 18 rein und somit wäre auch dem Jugendschutz Genüge getan...
15:42
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14:18
verstehe gar nicht was an Swing Musik anstößig sein soll
12:48
Lasst die Leute doch gemütlich swingern!
Besser als saufen und Leute anpöbeln, Krawall machen etc.
12:47
leeeute, stellt euch bitte nicht an! der laden muss aufgemacht werden!!! bödde bödde
12:42
Die Überschrift ist lustig zweideutig :-D
Verkehrsaufkommen könnte Swinger-Club ausbremsen - aber damit ist wohl im verklemmten Olpe auch alles gesagt.
*Ironie an* Warum gibts denn dann Genehmigungen für Klöster und Kirchen *Ironie aus*