Verbände gegen kommunale Jugendämter im Kreis Olpe
25.05.2008 | 16:37 Uhr 2008-05-25T16:37:20+0200Kreisgebiet/Olpe. In Attendorn, Lennestadt und Olpe finden derzeit Überlegungen zur Einrichtung eigener Jugendämter statt. Das ruft die im Kreisjugendring organisierten Kinder- und Jugendverbände auf den Plan.
Die Aufgaben der öffentlichen Jugendhilfe würden dann nicht mehr vom Kreis Olpe, sondern von diesen Städten selbst wahrgenommen. Befürchtung der Kinder- und Jugendverbände sowie der offenen Einrichtungen: Durch diese Aufgabenverlagerung gingen die einheitlichen Bedingungen für die Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Olpe verloren. Es könne zu unterschiedlichen Voraussetzungen und Anforderung sowie auch zu unterschiedlichen Fördermöglichkeiten kommen.
Außerdem bedeute die Dezentraliserung einen enormen Mehraufwand bei der Antragstellung für verschiedene Förderpositionen.
Der Kreisjugendring will deshalb gemeinsam mit Vertretern der entsprechenden Städte sowie Vertretern des Kreises Olpe und des Landesjugendringes NRW in einer öffentlichen Veranstaltung die Vor- und Nachteile diskutieren.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 29. Mai, um 19 Uhr im Jugendhof des Pallottihauses Olpe statt.
Als Gesprächsteilnehmer auf dem Podium haben der Attendorner Bürgermeister Alfons Stumpf, der Fachbereichsleiter für Sicherheit, Soziales und Schule der Stadt Lennestadt, Rolf Zöllner, der Olper Bürgermeister Horst Müller, Kreisdirektor Theo Melcher, der Vorsitzende des Landesjugendringes NRW, Martin Wonik und der Vorsitzende des Kreisjugendringes Olpe, Stefan Kämpfer, zugesagt.

0mitdiskutieren