Vasic stellt sich auf Geduldsspiel gegen Siegen ein
13.03.2008 | 21:25 Uhr 2008-03-13T21:25:35+0100Elversberg. Djuradj Vasic ist neuer Trainer bei der SV Elversberg, die am Samstag (14 Uhr) die Sportfreunde Siegen empfängt. ...
... Nur einen Tag nach der Beurlaubung von Brent Goulet hatten die Saarländer ihren neuen Hoffnungsträger vorgestellt (wir berichteten), der an der Kaiserlinde die Qualifikation zur neuen 3. Liga unter Dach und Fach bringen soll. Vasic trainierte zuletzt in der zweiten Bundesliga Eintracht Braunschweig, wurde aber nach nur fünf Spielen wieder in die Wüste geschickt. Zuvor arbeitete er beim SV Wehen und dem FC Schweinfurt. Wir sprachen mit Djuradj Vasic.
Westfalenpost: Hallo, Herr Vasic. Die Einigung mit Elversberg kam sehr schnell. Wie kam der Kontakt zu Stande?
Djuradj Vasic: Das ging in der Tat extrem schnell. Man hat mich angerufen und meine persönliche Situation ließ es zu, dass ich den Job annehme. Im Prinzip waren wir uns nach drei Minuten einig. Ich kenne das Umfeld und die Liga. Von daher ist es nichts Neues für mich.
Frage: Inwieweit konnten Sie sich schon ein Bild von Ihrer Mannschaft machen?
Vasic: Ich habe viele Gespräche geführt. Natürlich habe ich mit dem Spielerrat geredet. Aber auch meinen Vorgänger Brent Goulet, den ich schon lange kenne, habe ich kontaktiert. Das ist für mich nichts Ungewöhnliches. In allen Gesprächen hat sich bestätigt, was ich bereits gewusst habe.
Frage: Worauf kommt es denn jetzt konkret an?
Vasic: 33 Gegentore sind zu viel. Es liegt nicht an der Abwehr, sondern am Defensiv-Verhalten der gesamten Mannschaft. Wir müssen es in den nächsten Spielen schaffen, weniger Gegentreffer zu kassieren. Natürlich ist es das nicht allein. In allen Bereichen müssen wir uns verbessern. Die Mannschaft weiß selber am besten, was zu tun ist. Ich bin dafür da, sie dabei zu unterstützen. Dann bin ich optimistisch, dass wir die dritte Liga erreichen werden.
Frage: Ihr Debüt geben Sie gegen die "Unentschieden-Könige" der Liga. 13 Mal gab es bei einem Spiel der Sportfreunde Siegen ein Remis. Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Vasic: Noch problematischer als die Unentschieden sehe ich die vier Niederlagen an. Das zeigt, dass die Sportfreunde nur schwer zu knacken sind. Es wird ein intensives Geduldsspiel. Meine Spieler müssen die vorgegebene Linie über 90 Minuten durchhalten und selbst Verantwortung übernehmen.
Frage: Wie sieht es personell aus, gibt es Probleme?
Vasic: Bis auf den verletzten Danny Herzig stehen mir alle Mann zur Verfügung.

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