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Van Osten: "Die können spielen, wann sie wollen"

10.03.2010 | 20:23 Uhr
Van Osten: "Die können spielen, wann sie wollen"

Nach stärker als die Senioren haben die heimischen Nachwuchskicker unter dem ungewohnt lange andauernden Winter und den daraus resultierenden Spielausfällen zu leiden. Unsere Zeitung führte mit Kreisjugendobmann Michael van Osten ein Interview.

Frage: Es heißt, im Jugendbereich sind schon mehr als 600 Partien im Fußball-Kreis Hagen/Ennepe-Ruhr den winterlichen Verhältnissen zum Opfer gefallen, müssen also demnächst nachgeholt werden. Stimmt das?

Michael van Osten: Mittlerweile können es bald 700 sein, die genaue Zahl habe ich nicht im Kopf. Der Jugendspielbetrieb sollte ja schon drei Wochen vor dem der Senioren wieder anlaufen, was der Winter verhinderte. Nur an einem Wochenende konnte gespielt werden. Deshalb ist der Nachwuchs mit fünf Spieltagen in Rückstand, während es bei den Senioren „nur” drei sind.

Frage: Wie soll das aufgeholt werden? Manche Vereine haben mehr als zehn Jugendmannschaften. Wird die Saison im Jugendbereich eventuell doch verlängert?

van Osten: Nach dem jetzigen Stand gilt, dass die Saison zumindest in den Kreisligen A der Altersklassen A-, B-, C- und D-Junioren sowie der B-Juniorinnen wie geplant am 31. Mai zu Ende sein soll. Denn in diesem Bereich schließen sich noch Aufstiegsspiele an. Der Verband überlegt momentan allerdings, den Meldetermin für die Aufstiegsrunden um eine Woche nach hinten zu schieben, dann hätte man eine Woche zusätzlichen Spielraum. In den unteren Ligen dieser Altersklassen und bei den jüngeren Jahrgängen kann bis ein, zwei Wochen vor den Sommerferien gespielt werden. Und bei den F-Junioren, wo es ja noch keine Tabellen gibt, müssen ausgefallene Spiele nicht unbedingt nachgeholt werden.

Frage: Wenn man die Seniorenspiele hinzu nimmt, die auch noch nachgeholt werden müssen, dann scheint es rechnerisch schon schwierig, alle Partien unterzubekommen.

van Osten: Hinzu kommt noch, dass im Jugendbereich laut DFB-Richtlinien in den Oster- und Pfingstferien nicht gespielt werden darf. Wenn am kommenden Wochenende erneut zahlreiche oder sogar die meisten Partien ausfallen, was nicht unwahrscheinlich ist, dann wird es in der Tat eng. Dann müssen nach den Osterferien in sechs Wochen zehn Spieltage absolviert werden. Das geht, aber es geht nur mit möglichst viel Flexibilität. Früher hieß es, Nachholspiele sollen von Dienstag bis Donnerstag stattfinden. Wir sagen heute, es kann von Montag bis Freitag gespielt werden. Im Prinzip können die Mannschaften spielen, wann sie wollen. Sie müssen sich nur vorher mit dem Gegner zusammensetzen und über den Termin einig werden.

Rainer Hofeditz

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Kommentare
11.03.2010
17:10
Van Osten: Die können spielen, wann sie wollen
von Ronja W. | #1

Ich finde das gut, dass die Saison nicht verlängert wird, weil man ja auch, sowie ich, vielleicht den Verein wechseln möchte und einen das schon auf gut Deutsch gesagt angepisst ist. Und dann kommt auch noch dazu, dass man gesperrt werden kann, in der untersten Liga!!! Auch noch kommt dazu, dass wir OHNE Wertung spielen. -.-

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