Uni mit virtuellem Marktplatz
20.05.2009 | 19:56 Uhr 2009-05-20T19:56:00+0200
Siegen-Weidenau. Das Siegener Studentenleben bietet fortan eine Facette mehr. Mit der neuen Internet-Plattform unibrett.net sollen Universität, Studierende und die Menschen aus der Region näher zusammenrücken.
Das wünschen sich die Betreiber der Internetseite, die Siegener Studenten Julian Schlechtriemen, Sebastian Stricker, Jan Kölzer und Björn Kaufmann. Seit April ist ihre Seite online.
Das Konzept dahinter ist einfach: Unibrett.net verlagert das von der Hochschule bekannte Schwarze Brett mit Angeboten für Studierende ins Internet. Anwender können sich mit Passwort und E-Mail-Adresse anmelden.
Neben Jobs und Wohnungen gibt es eine Kategorie für Ankündigungen jeglicher Art. Wer einen virtuellen Zettel für das Unibrett erstellt, kann darauf etwas zum Verkauf anbieten, eine Party ankündigen, eine Wohnung oder etwa Kommilitonen für eine Lerngruppe suchen. Mit einem Klick kann der Zettel ausgedruckt und an die reale Pinnwand an der Uni gehängt werden.
Die Jungunternehmer sehen ihr Portal als Schnittstelle zwischen der Universität und der Region. „Denn mit dem Unibrett können nicht nur Studenten, sondern auch Menschen aus dem Umland an die Studierenden herantreten, und etwa eine Wohnung anbieten”, sagte Sebastian Stricker.
Das Angebot soll sich jedoch immer an den Bedürfnissen von Studenten orientieren, was sich nicht nur auf die Art der Inhalte auf dem Brett beschränkt, sondern auch auf andere Bereiche auswirkt. „Das bedeutet eben auch, dass dem privaten Nutzer keinerlei Kosten entstehen und dass keine Nutzerdaten an Dritte weitergegeben werden”, versicherte Sebastian Stricker. Auch personalisierte Werbung gebe es nicht.
„Uns war wichtig, dass die Seite einen hohen praktischen Nutzen hat und als Ergänzung zu anderen Möglichkeiten funktionieren kann”, erklärt Sebastian Stricker die Idee hinter dem Projekt. Im Internet gebe es alle möglichen Angebote für Studenten. Viele seien sehr kompliziert. Die Jungunternehmer wollten ein einfaches und übersichtliches System für die Region entwickeln.
Bislang kooperiert das Unternehmen mit der Studentenvermittlung der Universität und mit mehreren Wohnungsanbietern. Sie stellen dort regelmäßig neue Angebote für Studierende ein.
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