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U13-Junioren bieten den "Eagles" jede Menge Paroli

02.05.2008 | 20:35 Uhr
U13-Junioren bieten den "Eagles" jede Menge Paroli

Familientag bei Westfalia: "Nur" mit 1:6 gegen niederländisches Nachwuchsteam verloren.

„Respekt vor meinen Jungs”, sagt Carlos Da Silva. Zwar verlieren seine U13-Junioren von Westfalia Soest mit 1:6 gegen die niederländische Mannschaft Go Ahead Eagles, zeigen aber eine tolle Leistung.

Das Spiel der beiden Nachwuchsteams zählt zu den Höhepunkten des Familienfestes, das am 1. Mai zahlreiche Besucher zum Sportfest am Ardey lockt. Denn die Favoritenrolle ist ganz klar verteilt. Das niederländische U13-Team eifert den Profis nach, die in der zweiten Liga kicken. „Wir trainieren viermal die Woche”, berichtet Eagles-Trainer Peter de Gunst, der sich zusammen mit Teammanager Henk Veestra um die Mannschaft kümmert. Zum Vergleich: Westfalias U13 steht zweimal wöchentlich auf dem Fußballrasen. „Techniktraining wird ganz groß geschrieben”, berichtet de Gunst über die Nachwuchsarbeit in den Niederlanden. „Je älter die Kinder werden, desto mehr rücken Taktik und Positionsspiel in der Vordergrund. Das ist die gute holländische Schule.” In der nordöstlichen Region treffen die Go Ahead Eagles dabei unter anderem auf namhafte Vereine wie Groeningen, Arnheim, Enschede oder Heerenveen. Die Konkurrenz sei aber riesig, berichtet de Gunst, so dass die Chance, Profi zu werden, nur sehr gering sei. Im Schullandheim in Körbecke sind die niederländischen Jungen untergebracht. Am Mittwoch verlieren sie mit 0:3 gegen Borussia Dortmund („Ein Höhepunkt”), am Maifeiertag gehen sie gegen Westfalia Soest mit einer 2:0-Führung in die Kabine. „Dabei waren wir die spielbestimmende Mannschaft, haben aber aus den vielen Chancen kein Tor erzielen können”, sagt Westfalia-Coach da Silva. Zu Beginn der zweiten Halbzeit werden die Soester für ihre Angriffsbemühungen belohnt — Barti Gaglio verkürzt zum 1:2. Mehrere Ausgleichsmöglichkeiten bleiben aber ungenutzt, und nach Spielerwechseln auf beiden Seiten gewinnt Go Ahead Eagles am Ende mit 6:1. „Trotzdem gibt es keinen Grund, traurig zu sein.”

Westfalia Soest: Fabio da Cruz, Morten Buschkühle, Henning Dreses, Christian Kling, Patrick Förster, Felix Petermeier, Marvin Hake, Justus Lahme, Felix Lönnecke, Jannick Rausch, Renè Sampaio, Dervis Ustaoglu, Barti Gaglio, Noel Wegner, Robert Förster, Benedikt Steinmeier, A. Cardoso.

Alexander BANGE

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