Handball
TV Schwafheim steckt in der Krise
07.02.2010 | 22:40 Uhr 2010-02-07T22:40:00+0100
Moers. Verbandsligist unterliegt beim TV Oppum mit 26:27. Das Team erlaubt sich erneut zu viele technische Fehler.
Es gibt mittlerweile nichts mehr schönzureden: Handball-Verbandsligist TV Schwafheim steckt in einer handfesten Krise. Das Team um Trainer Dieter Hünten bleibt derzeit weit hinter der Normalform, unterlag beim TV Oppum mit 26:27 (13:14). Die Mannschaft ist nach der dritten Niederlage in Serie mit dürftigen 16:16 Punkten auf Rang sieben abgerutscht.
Die Gäste traten ohne Torwart Jörg Riedel (Beruf), Daniel Hemmers (Magen-Darm-Verstimmung) und Marcel Reimann (verletzt) an. Die Partie gestaltete sich über die gesamte Spielzeit ausgeglichen. Beide Kontrahenten spielten von ihrem Leistungsvermögen auf Augenhöhe. Schwafheim überzeugte zumindest in kämpferischer Hinsicht – die zuletzt mangelnde Körpersprache stimmte diesmal. Es hapert indes momentan gewaltig an den technischen Fähigkeiten. Unnötige Ballverluste gibt es zuhauf – ein weiteres großes Manko ist die schlechte Chancenverwertung. Gute Tormöglichkeiten werden zwar herausgespielt, doch der Abschluss ist zu unkonzentriert, es fehlt die letzte Konsequenz.
Die Mannschaften schenkten sich nichts, was die Spielstände von 21:21 und 25:25 in aller Deutlichkeit unterstreichen. „Das glücklichere Team hat gewonnen”, so TVS-Trainer Dieter Hünten. „Wir sind dennoch enttäuscht. Kämpferisch war eine Steigerung zu erkennen, was meinen Jungs im technischen Bereich, sowie bei der Chancenauswertung nicht gelungen ist. Und ich kann mich nur wiederholen. Einige meiner Spieler laufen derzeit ihrer Form hinterher.”
TVS: Heger 8/3, Rakebrand 5/2, Gambietz 4, Freiwald 4, Preuß 3, Roßmüller 1, Hünten 1.

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