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Todesfluch des Pop trifft immer die Besten - wie Whitney Houston

12.02.2012 | 20:44 Uhr
Todesfluch des Pop trifft immer die Besten - wie Whitney Houston
Saengerin Whitney Houston ist gestorben (dapd)

Essen.  Der Todesfluch der Popmusik hat ein neues Opfer: Die US-Sängerin Whitney Houston folgt berühmten Kollegen wie Michael Jackson und Amy Winehouse. Gestorben sind diese Stars letztlich an einer Milliarden-Branche, die sie gierig ausgesaugt hat bis zum Umfallen.

Der Todesfluch der Popmusik scheint immer wieder die Besten zu treffen. Michael Jackson, Amy Winehouse, Whitney Houston – sie waren überragende Ausnahmekünstler, gesegnet mit göttlichen Stimmen und großem Charisma. Es hat ihnen nichts geholfen. Im Gegenteil: Am Ende war ihr Talent der sicherste Weg in die Falle ihres Lebens.

Whitney Houston von Branche ausgesaugt

Singen zu können wie nur wenige sonst hat diesen Weltstars Ruhm ohne Ende eingebracht. Einen Ruhm, den sie allerdings ohne eine Pop-Industrie dahinter wohl kaum hätten ernten können. Das Showbusiness wiederum braucht nicht nur Stars, sondern unablässig Nachschub. Da reicht es dann nicht mehr, schön zu singen. Wer zum Star wird, steht unweigerlich unter dem Druck, stets aufs Neue wieder etwas liefern zu müssen, was so ähnlich klingt wie der Erfolg von gestern und irgendwie doch ganz neu und unerhört.

Ganz gleich, ob sie Heroin oder Crack nahmen oder ein Betäubungsmittel wie Propofol – gestorben sind Whitney Houston und ihre Vorgänger letztlich an einer Milliarden-Branche, die sie gierig ausgesaugt hat bis zum Umfallen. Und vielleicht sind wir, ihre Kunden, nicht ganz so unbeteiligt daran, wie wir es gerne wären.

Whitney Houston ist tot

Der "Club 27"

 

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Kommentare
13.02.2012
21:16
Todesfluch des Pop trifft immer die Besten.
von Moeppkenbrot | #12

Das ist nicht wahr.
HEINO lebt doch noch.

13.02.2012
18:52
Todesfluch des Pop trifft immer die Besten - wie Whitney Houston
von Rubicone | #11

Wenn jemand aus drei Beispielen einen Fluch oder eine Serie ableitet, dann kann ich schon verstehen, dass der Beitrag nicht namentlich gekennzeichnet wird.
Vielleicht wird auch umgekehrt ein Schuh draus?
Bei Amy Winehouse sieht es doch wohl so aus, dass dort ein Junkie zur Sängerin wurde .. Whitney Houston ist durch ihren Mann an Drogen gekommen ..

Der größte Hammer ist aber, die Fans als Kunden zu bezeichnen, denen eine Teilschuld angelastet wird.
Klar, ohne die Plattenkäufer könnten nicht die Drogen finanziert werden ..die Lösung ist also, keine Platten mehr zu kaufen?!

Der Sch.reiberling qualifiziert sich damit (zu spät) als PR-Berater für Adolf Sauerland.

13.02.2012
13:24
Todesfluch?
von badday | #10

Vielleicht ist Sie einfach eines natürlichen Todes gestorben, der Menschen gelegentlich auch mal in jungen Jahren ereilen kann. Herzinfarkt oder so was. Mir graut es jetzt nur vor dem was immer passiert, nach dem ein "Star" abgetreten ist! Keine Sendung mehr, keine Zeitung mehr ohne Berichte über Whitney Houston. Spekulationen, Verschwörungen werden jetzt folgen.

Jeden Tag sterben Menschen, meist noch jünger die stehen in keiner Zeitung. Namenlose Schiksale. Warum sollte mich das jetzt mehr berühren, als jeder andere Tode, mitten aus dem Leben gerissen.





13.02.2012
11:51
Blockierter Kommentar.
von zickzackzick | #9

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

13.02.2012
11:25
Todesfluch des Pop trifft immer die Besten - wie Whitney Houston
von Kartoffel-Kopf | #8

"....Michael Jackson, Amy Winehouse, Whitney Houston – sie waren überragende Ausnahmekünstler..."
- ohne Frage -.
Aber jeder hat Zeit seines Lebens wohl überflüssige Substanzen zu sich genommen.
Sehr schade.

13.02.2012
10:17
Es gibt keinen...
von mspoetnik | #7

...Todesfluch des Pop.Es gibt nur Menschen,die von anderen Menschen
zu göttergleichen Figuren stilisiert werden.Solange,bis diese dann als Menschen nicht mehr leben können-oder wollen.
Von dieser Schuld ist hier die Rede.

13.02.2012
07:12
Todesfluch des Pop trifft immer die Besten - wie Whitney Houston
von willi_wurst | #6

"Branche und Kunden sind Schuld?
Nur gut, dass die Medien ganz und gar unschuldig sind..."

Genau, die Medien sind unschuldig! Bei Lady Di war es ja ein besoffener Fahrer und nicht die Medienmeute, die hinter ihr herhetzte.

Xavier Naidoo soll geheiratet haben - gibt dazu aber wohl gegenüber der Presse keine Statements ab. Richtig so, auch Künstler haben ein Recht auf Privatleben.

Es sollte viel mehr Künstler geben die sich sagen: "Die Presse ist mir egal, es ist mein Leben"

13.02.2012
05:37
Todesfluch des Pop trifft immer die Besten - wie Whitney Houston
von kadiya26 | #5

Mag sein, dass das Popmusik-Geschäft auch bei Whitney Houston seinen Teil zu ihrem Unglück beigetragen hat. Bei Michael Jackson und Amy Winehouse war es sicherlich so.

Ich denke aber, dass Whitney Houstons Elend vor allem damit zu tun hat, dass sie sich in den falschen Mann verliebte. Das macht ihren frühen tragischen Tod nicht erträglicher - aber ihr Schicksal umso menschlicher.

13.02.2012
02:16
Whitney Houston, die große Popdiva, ist tot...
von FilouDuisburg | #4

Die Nachricht vom überraschenden Tod der großartigen Sängerin Whitney Houston hat mich sehr berührt und mir wieder einmal deutlich gemacht, wie schnell alles vorbei sein kann für uns Menschen. Fast 20 Jahre jünger als ich war diese sympathische junge Frau am Ende ihres turbulenten Lebens.
Auch wenn diese Künstlerin mir nur über ihre Tonträger und das Fernsehen näher kam, stimmt mich ihr plötzliches Ableben traurig...

Heinz-W. Geisenberger, Duisburg

13.02.2012
00:57
Todesfluch des Pop trifft immer die Besten - wie Whitney Houston
von dummmberger | #3

"Und vielleicht sind wir, ihre Kunden, nicht ganz so unbeteiligt daran, wie wir es gerne wären."

Was will uns dieser Schlusssatz sagen?
Wodurch sind wir schuldig geworden? Dadurch, dass wir eine CD gekauft oder ein Konzert besucht haben?

Das sind doch alberne Floskeln.

1 Antwort
Todesfluch des Pop trifft immer die Besten - wie Whitney Houston
von Angelinola | #3-1

Dadurch, dass sich die Kunden nicht nur CDs oder Eintrittskarten zu Konzerten gekauft haben, sondern auch eine der unzähligen Klatschzeitungen, um zu erfahren, wer von den Stars Blähungen hat und wo welcher Pickel sitzt. Wenn Prominente keinen Schritt mehr machen können, ohne Blitzlichtgewitter, um die Seiten der Klatschmagazine zu füllen, ist es sicher kein angenehmes Leben mehr.

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